Schwerer Unfall am Badestrand: Mädchen (2) in Spezialklinik behandelt
Unfall am Badestrand: Mädchen (2) in Spezialklinik

Nach dem Unfall am Badestrand des Sternberger Sees Ende Juni laufen die Ermittlungen weiter. Das teilt die Polizeiinspektion Ludwigslust auf eine aktuelle Anfrage der Redaktion mit. Bei dem Vorfall vor rund dreieinhalb Wochen wurde ein zweieinhalbjähriges Kind schwer verletzt.

Kind wurde mehrere Tage in Spezialklinik behandelt

Einen Tag nach dem großen Sternberger Strandfest war das Kind mit seiner Mutter am Strand, um baden zu gehen. Als es über den Rasen im Strandbad lief, verbrannte es sich an mutmaßlich falsch entsorgter Grillkohle beide Füße schwer. Nach Polizeiangaben soll die Kohle zu diesem Zeitpunkt noch geglüht haben. Mit einem Rettungshubschrauber wurde das Kind anschließend zusammen mit der Mutter in eine Spezialklinik für Verbrennungen nach Lübeck geflogen.

Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem Kind um ein zweieinhalbjähriges Mädchen aus Berlin. Die Brandwunden der Kleinen mussten drei Tage in der Spezialklinik in Schleswig-Holstein versorgt werden. Anschließend erfolgte die weitere Behandlung ambulant durch einen Kinderchirurgen, erklärt Hauptkommissar Felix Zgonine von der Polizeiinspektion Ludwigslust.

Die Polizei ermittelt weiter

Die Polizei wurde erst später informiert. Sie nahm zunächst Ermittlungen gegen Unbekannte wegen fahrlässiger Körperverletzung auf. In dem Zusammenhang ging es darum zu klären, wer die Kohle dort im Strandbad entsorgt hatte. Dabei wurde auch eine mögliche Verbindung zu dem Strandfest am Vortag sowie der anschließenden Strandfete, die bis in die Nacht dauerte, geprüft.

„Die Ermittlungen zum Verursacher der heißen Kohle sind noch nicht abgeschlossen“, sagt Polizeisprecher Felix Zgonine zum aktuellen Stand und ergänzt: „Derzeit können keine weiteren Angaben zu möglichen Tatverdächtigen gegeben werden.“