Der CDU-Spitzenkandidat in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, hat den Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt als Folge einer Polarisierung bezeichnet. Diese Polarisierung stärke die AfD und müsse daher ein Ende haben, forderte er. „Das Ergebnis muss wachrütteln“, sagte er. Die CDU sei als Partei der Mitte die einzige Kraft, die die politische Spaltung des Landes noch verhindern könne.
AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt
Ersten Hochrechnungen zufolge erzielte die AfD in Sachsen-Anhalt ein Ergebnis von 44,1 bis 44,5 Prozent der Stimmen. Damit liegt sie weit vor der CDU, die auf 18,5 Prozent kommt und zweitstärkste Partei ist. Die Linke erreicht 9,2 bis 9,4 Prozent. Die Grünen liegen bei 8,7 bis 8,9 Prozent, die SPD kommt auf 8,2 bis 8,8 Prozent.
Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern
In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt. Auch hier liegt die AfD in Umfragen vorn – allerdings bislang unter der Marke von 40 Prozent. Die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig liegt auf Rang zwei. Der CDU droht im Nordosten ein historisch schlechtes Abschneiden mit Umfragewerten um und teilweise unter zehn Prozent.