Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich besorgt über den Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geäußert. „Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik haben Rechtsextremisten sehr deutlich eine Landtagswahl gewonnen“, sagte Schwesig. Das sei gefährlich für Sachsen-Anhalt und Deutschland insgesamt.
Aufruf zur SPD-Wahl in Mecklenburg-Vorpommern
„In MV kann und muss verhindert werden, dass die AfD stärkste Kraft wird“, so die Ministerpräsidentin. Dazu sei es wichtig, die SPD zu wählen. Diese stehe für Verlässlichkeit und Stabilität, betonte die SPD-Politikerin. Im nordöstlichsten Bundesland wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt.
Hochrechnungen zeigen deutlichen Abstand
Ersten Hochrechnungen zufolge erreichte die AfD in Sachsen-Anhalt 44,1 bis 44,5 Prozent der Stimmen. Die CDU folgt mit 18,5 Prozent als zweitstärkste Kraft. Die Linke erhält 9,2 bis 9,4 Prozent (11 Prozent), die Grünen liegen bei 8,7 bis 8,9 Prozent (5,9 Prozent). Die SPD kommt auf 8,2 bis 8,8 Prozent (8,4 Prozent).