Das 3000 Grad Festival wird im kommenden Jahr an einem anderen Ort stattfinden. Die spektakuläre Kieskuhle in Feldberg wird damit 2026 zum letzten Mal Schauplatz des Events gewesen sein. Für 2028 ist jedoch eine Rückkehr an den angestammten Platz geplant.
Vom vergangenen Freitag bis Sonntag kamen zwischen 4000 und 5000 Besucher nach Feldberg, um bei dem Festival zu feiern. Geboten war ein volles Programm: von Arschbomben-Battle bis Zumba-Workshop, von elektronischen Klängen bis Live-Bands und experimentellen Formaten. Getanzt wurde an Bühnen wie Lack-Kuhle, Utopia oder Schatzinsel.
Beliebte Programmpunkte und Familienangebote
Besonders beliebt war am Samstagnachmittag die Schiff-Ahoi-Bühne, wo das Arschbomben-Battle stattfand. Die Moderatoren sprachen sogar von einer Feldberger Kaderschmiede, da viele junge Springerinnen aus der Region seit Kindheitstagen dabei sind. Das Siegerteam erhielt Tickets für das Festival im nächsten Jahr.
Tagsüber waren viele Familien unterwegs. Mit Spielen, Aktionen und Shows für Kinder sowie einem eigenen Campingbereich für Familien setzten die Macher gezielt auf Familienfreundlichkeit. Auch Nachhaltigkeit war ein Thema: Laut Programmheft wurden unter anderem Müllbeutel aus recyceltem Plastik verwendet, das aus der Umwelt gesammelt worden war.
Logistischer Aufwand als Umzugsgrund
Dass das Festival zum letzten Mal in der Kieskuhle stattfand, hatte im Vorfeld für Wirbel gesorgt. Die 3000-Grad-Crew stellte klar, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft stets „hervorragend“ gewesen sei. Vielmehr hätten logistischer Aufwand und Kosten ein schwierig umzusetzendes Level erreicht.
„Wir müssen hier jedes Jahr alles immer wieder neu ankarren und aufbauen. Das ist ein immenser Aufwand“, erklärte Steffi Müller im Gespräch mit dem Nordkurier. Wohl wissend, dass der Veranstaltungsort schwer zu toppen sei, werde das Festival im nächsten Jahr woanders stattfinden.
Neuer Ort in der Nähe, Rückkehr für 2028 geplant
Wo das Festival 2027 stattfinden wird, ist noch offen. „Es wird einen Zeitpunkt geben, zu dem wir das publik machen. Wir werden aber schon in der Gegend bleiben“, so Müller. Fans müssen also nicht in eine komplett andere Himmelsrichtung reisen. Für 2028 sei dann eine Rückkehr nach Feldberg geplant: „Das wünschen wir uns und daran arbeiten wir, zusammen mit der Gemeinde. Ob es klappt, wird sich zeigen“, so die 3000 Grad-Crew.