Das 3000 Grad Festival hat am vergangenen Wochenende in Feldbergs Kieskuhle für ausgelassene Stimmung gesorgt. Zwischen 4000 und 5000 Besucher kamen von Freitag bis Sonntag, um bei Musik, Spiel und Spaß dabei zu sein. Es war die letzte Ausgabe an diesem spektakulären Ort – 2027 wird das Festival an anderer Stelle stattfinden, eine Rückkehr nach Feldberg ist für 2028 geplant.
Programm von Arschbomben-Battle bis Zumba
Das Programm war in diesem Jahr besonders vielfältig: Von A wie Arschbomben-Battle bis Z wie Zumba-Workshop war alles dabei. Neben Musik in allen Facetten – von elektronischen Klängen bis zu Live-Bands – gab es Theater, Performances und Mitmach-Aktionen. Getanzt wurde an Bühnen mit Namen wie Lack-Kuhle, Utopia oder Schatzinsel.
Besonders beliebt war am Samstagnachmittag die Schiff-Ahoi-Bühne, wo das traditionelle Arschbomben-Battle stattfand. Viele junge Springerinnen aus der Region sind seit Jahren dabei und verpassen keinen Wettbewerb. Die Moderatoren sprachen sogar von einer „Feldberger Kaderschmiede“ fürs Arschbombenspringen. Das Siegerteam wurde mit Tickets fürs nächste Jahr belohnt.
Familienfreundlich und nachhaltig
Auch Familien kamen auf ihre Kosten: Mit Spielen, Aktionen und Shows für Kinder sowie einem eigenen Campingbereich für Familien setzt das Festival gezielt auf Familienfreundlichkeit. Nachhaltigkeit ist dem Organisationsteam von Anfang an wichtig. So wurden Müllbeutel aus recyceltem Plastik verwendet, das aus der Umwelt gesammelt wurde, sowie andere recycelte, plastikfreie und pestizidfreie Produkte.
Abschied von der Kieskuhle
Dass das Festival zum letzten Mal in der Kieskuhle stattfand, hatte im Vorfeld für Wirbel gesorgt. Die 3000-Grad-Crew stellte klar, dass die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Feldberger Seenlandschaft stets „hervorragend“ gewesen sei. Vielmehr seien der logistische Aufwand und die Kosten an der aktuellen Location inzwischen schwer zu stemmen. „Wir müssen hier jedes Jahr alles immer wieder neu ankarren und aufbauen. Das ist ein immenser Aufwand“, erklärte Steffi Müller im Gespräch mit dem Nordkurier.
Wo das Festival 2027 stattfinden wird, ist noch geheim. „Es wird einen Zeitpunkt geben, zu dem wir das publik machen. Wir werden aber schon in der Gegend bleiben“, so Müller. Für 2028 ist die Rückkehr nach Feldberg geplant. „Das wünschen wir uns und daran arbeiten wir, zusammen mit der Gemeinde. Ob es klappt, wird sich zeigen“, heißt es von der Crew.