Annette Frier sorgt für Tränen vor Lachen bei Burgfestspielen Plau
Annette Frier rockt Burgfestspiele Plau

Ein ausverkaufter Burghof und ein Abend voller Lachen: Am Sonntag, 19. Juli, trat Annette Frier als Special Guest der 5. Spielzeit der Plauer Burgfestspiele auf. Rund 500 Menschen kamen, um die Schauspielerin und Komikerin zu sehen.

Start wegen Unwetter verschoben

Der Auftritt der 52-Jährigen musste wegen einer Unwetterwarnung um eine Stunde nach hinten verschoben werden. Die Stimmung litt darunter jedoch nicht.

Humorvoller Auftakt – aus Versehen

Mitgründer Christian D. Trabert kündigte an: „Wenn Annette hier gleich die Treppen herunterkommt, dann rastet ihr alle so richtig aus.“ Kurz darauf trat eine blonde Frau vor die Tür, die vom Publikum bejubelt wurde. Doch die „echte“ Annette Frier riss das nebenliegende Fenster auf und rief: „Das bin doch gar nicht ich. Ich bin hier oben.“ Der Jubel schlug in schallendes Gelächter um. Auf der Bühne stellte sie lachend fest: „Ausgerechnet bei meiner großen Schwester.“

Gemeinsam mit dem Ensemble der Burgfestspiele bot sie einen bunten Abend mit Lesung, Bierdeckel-Fragen im Stil von Inas Nacht, musikalischen Einlagen und viel Humor. Die Wetterkapriolen gerieten schnell in Vergessenheit.

Nachdenklich stimmte die Lesung aus David Foster Wallace' Essay „Das hier ist Wasser“. Schallendes Gelächter brachte die Geschichte „Der Fönig“ von Walter Moers, bei der jedes F wie ein K und jedes K wie ein F gelesen wird. Frier empfahl das Werk als Trinkspiel – das Publikum hatte Tränen vor Lachen und konnte sich kaum auf den Stühlen halten.

Ein Chor im Plauer Burghof

Höhepunkt war die gemeinsame Gesangseinlage von Annette Frier, dem Burgfestspiel-Ensemble und dem gesamten Publikum. „Ein Lied kann eine Brücke sein“ wurde zur Hymne eines unvergesslichen Abends.