In der Nacht von Montag zu Dienstag haben Ingenieure die Stabilität der Herrenseebrücke in Waren (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) getestet. Mit Spezialfahrzeugen wurde unter Last geprüft, ob sich zum Beispiel Risse an der maroden Brücke vergrößern.
Ferngesteuerte Fahrzeuge und Sensoren im Einsatz
Seit Ende 2025 ist die Brücke gesperrt. Experten hatten dort Risse festgestellt. Für den Test fuhren ferngesteuerte Fahrzeuge über die Brücke. Währenddessen maßen Sensoren, wie sich die Bausubstanz unter dem Gewicht verhält.
Mögliche Wiedereröffnung und langfristiger Neubau
Wenn weitere Tests positiv ausfallen, könnte die Brücke für Autofahrer und Fußgänger wieder geöffnet werden. Ein Neubau sei langfristig jedoch kaum zu vermeiden, so Bürgermeister Norbert Möller (SPD).
Kosten und weitere Ausgaben
Die Sicherung der Brücke sowie der Belastungstest haben bisher rund 1,4 Millionen Euro gekostet. Bei einer Wiedereröffnung der Brücke würden weitere Kosten für eine permanente Überwachung anfallen.