Die Barlachstadt sperrt zum 31. Juli 2026 die Fläche neben dem Skatepark für Autos. Die Stadt verweist auf die anstehende Überplanung des Geländes „Am Filter/Mühlentor“. Nutzer sollen die Beschilderung beachten.
Kein großflächiger Parkplatz
Die Güstrower Stadtvertretung hatte Anfang dieses Jahres beschlossen, an diesem Standort keinen großflächigen Parkplatz zu errichten. Stattdessen sollen die Flächen in die Planungen des Skateparks einfließen und Stellplätze für Wohnmobile entstehen.
Areal wird in fünf Zonen auf 15.400 Quadratmetern geteilt
Vorgesehen ist eine Aufteilung des etwa 15.400 Quadratmeter umfassenden Areals in mehrere Bereiche: der bestehende Parkplatz am Mühlenplatz mit rund 5.700 Quadratmetern, ein Caravan-Stellplatz mit etwa 2.500 Quadratmetern, eine Grün- und Abschirmfläche zum Skatepark mit circa 1.500 Quadratmetern, der Skatepark mit rund 3.600 Quadratmetern sowie eine Erweiterungsfläche für Freizeitangebote mit etwa 2.100 Quadratmetern. Für die Erweiterungsfläche wird nach aktuellem Stand auch die Unterbringung eines Verkehrsgartens geprüft.
Option Verkehrsgarten
Seit dem Abriss des früheren Verkehrsgartens in der Goldberger Chaussee vor sechs Jahren finden Fahrradprüfungen auf Schulhöfen statt. Polizei und Verkehrswacht befürworten eine Wiedereinrichtung. Die Idee eines zentralen Verkehrsgartens war im vergangenen Jahr im dritten Güstrower Bürgerhaushalt erneut diskutiert worden. Eine Umsetzung über dieses Verfahren sei laut Stadtsprecherin Karin Bartock nicht möglich, die Regeln ließen das nicht zu. Die Verwaltung prüfte daraufhin potenzielle Standorte und klärte die Finanzierbarkeit im Doppelhaushalt 2026/27.
Kein Ansatz im Haushalt
Aktuell ist ein Verkehrsgarten nicht Bestandteil des Doppelhaushalts 2026/2027. „Die Barlachstadt wird aber im Rahmen der Überplanung des Geländes ‚Am Filter/Mühlentor‛ prüfen, ob sich ein selbiger dort unterbringen lässt“, teilte Stadtsprecherin Karin Bartock mit. Für die Planung könnten Städtebaufördermittel eingesetzt werden, da das Areal im Sanierungsgebiet Altstadt liegt. Die Ausschreibung der Planungsleistungen befindet sich nach Angaben der Stadt in Vorbereitung. Sollte die Planung einen Verkehrsgarten vorsehen, würden Polizei und Verkehrswacht beteiligt. Weitere Standorte sind derzeit nicht in Prüfung.