Stadt Röbel nimmt Stellung zu Kritik an Sanitäranlagen
Nach einem Bericht des Nordkurier über die Sanitäranlagen im Röbeler Stadthafen hat die Stadt nun die Vorwürfe kommentiert. Auslöser war die Kritik eines Gastliegers, der bemängelte, dass die einzige Dusche für Tageslieger im selben Raum wie das Behinderten-WC untergebracht ist. Zudem gab es nach einem Einbruch weitere Einschränkungen.
Einbruchsschaden behoben
Wie Stadtsprecher Karsten Thorun mitteilt, war die Dusche nach einem Einbruch Ende Juni vorübergehend außer Betrieb. Beim Aufbruch des Münzautomaten wurde die Elektronik der Dusche beschädigt. Das Behinderten-WC selbst blieb jedoch nutzbar. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf rund 500 Euro; die Täter erbeuteten lediglich etwa 20 Euro Bargeld. Inzwischen ist der Schaden behoben, die Dusche konnte bereits vor dem Seefest wieder genutzt werden.
Kombination aus Dusche und barrierefreiem WC bleibt bestehen
Die grundsätzliche Kombination aus Dusche, Wickelmöglichkeit und barrierefreiem WC soll nach Angaben der Stadt erhalten bleiben. „Das vorhandene Angebot entspricht den Bedürfnissen der Tageslieger“, erklärte Thorun. Der Stadthafen sei vorrangig für Kurzzeit- und Tageslieger konzipiert. Für längere Aufenthalte stehe in unmittelbarer Nachbarschaft am Seglerhafen ein vollständig ausgestatteter Wasserwanderrastplatz mit erweiterten Sanitäreinrichtungen zur Verfügung.
Der Nordkurier hatte über die Kritik eines Bootsgastes berichtet, der die gemeinsame Nutzung von Dusche und Behinderten-WC insbesondere für Menschen mit Behinderung als problematisch bezeichnete.