Am Wilhelm-Riefstahl-Platz in Neustrelitz werden Teile der Außenmauer des Polizeihauptreviers saniert. Die Arbeiten, die auf den ersten Blick unkompliziert erscheinen, erweisen sich bei näherer Betrachtung als herausfordernd.
Mauer steht größtenteils unter Denkmalschutz
Die Mauer, die als Einfriedung für das Polizeirevier dient, steht in großen Teilen unter Denkmalschutz. Das teilte das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt (SBL) in Neubrandenburg auf Nachfrage mit. „Das in die Jahre gekommene Klinkermauerwerk muss teilweise ausgetauscht werden“, erklärte Frank Meyer, Dezernatsleiter Projektmanagement.
Die Bauplaner beschäftigen sich bereits seit Längerem mit der Mauer. Über mehrere Jahre hinweg fand ein Monitoring statt, um Zustandsveränderungen des Bauwerks zu kontrollieren. Das SBL spricht von einer „sehr umfangreichen Bauunterhaltungsmaßnahme“, bei der auch statische Gesichtspunkte zu berücksichtigen sind.
Erster von mehreren Bauabschnitten
Die Maßnahme ist in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Derzeit wird der erste Bauabschnitt ausgeführt, der sich vom Objekt der Tanzkompanie bis zur großen Toreinfahrt erstreckt. Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Weitere Bauabschnitte werden in den kommenden Jahren folgen.
Die Baustelle ist mit Sichtschutzzäunen und Stacheldraht (Übersteigschutz) eingefasst. Dies hat sicherheitstechnische Gründe. „Es wurden im Vorfeld Maßnahmen mit dem Landeskriminalamt abgestimmt, welche temporär die Liegenschaft auch im Baustellenbetrieb sichern sollen“, so das SBL.