Alter Speicher in Stavenhagen soll zum Kultur-Treffpunkt werden
Speicher in Stavenhagen wird zum Kultur-Treffpunkt

Der alte Getreidespeicher an der B 104 in Stavenhagen soll zu einem offenen Kulturort werden. Geplant ist ein Ort der Begegnung, an dem Menschen Ideen umsetzen können. Doch noch fehlt die technische Ausstattung, um Veranstaltungen wie Lesungen oder Konzerte durchzuführen.

Vision eines offenen Kulturhauses

Eigentümer Hagen Effenberger möchte das historische Gebäude für Schulen, Vereine und Künstler öffnen. Erste Kontakte bestehen bereits, und erste Projekte werden angeschoben. Auch Kathrin-Susanne Bartel unterstützt die Idee. Beide stellten das Projekt „Kultur für Gott und die Welt“ vor.

Technik als Schlüssel

Der Speicher hat bislang keine eigene Technik. Für Lesungen fehlt Licht, für Konzerte Ton und für Vorbereitungen Medientechnik. Effenberger betont, dass dies die Voraussetzung für jede Veranstaltung sei. Bisher wird Technik ausgeliehen oder von Künstlern mitgebracht, was auf Dauer keine Lösung ist.

Zukunft durch Kooperationen

Geplant ist auch der Bau einer Rampe, um das Erdgeschoss barrierefrei zu machen. Für die Finanzierung hat Effenberger EU-Fördermittel beantragt. Er wünscht sich Kooperationen mit Kirche, Bibliothek, Museum, Schulen und Vereinen – nicht als Konkurrenz, sondern zur Erweiterung des kulturellen Angebots.