Am Strandbad „Weißer See“ in Wesenberg schreiten die Bauarbeiten voran. Nach der Fertigstellung des neuen Steges und des neuen Sozialgebäudes befindet sich das Projekt nun im dritten Bauabschnitt: Die Außenanlagen werden neu gestaltet.
Neue Spiellandschaft für Kinder
Eine neue Spiellandschaft wurde von der Firma „Hü und Hott Spielskulpturen“ aus Jabelitz errichtet. Sie bietet Klettermöglichkeiten und eine Rutsche für Kinder. Laut Angaben des Amtes Kleinseenplatte kostete das Spielgerät etwa 22.000 Euro. Die Gesamtkosten für die Außenanlagen beziffert Christian Voigt vom Bauamt auf rund 230.000 Euro, exklusive Planungskosten.
Zudem sollen ein Beachvolleyballfeld beziehungsweise ein Fußballplatz entstehen. Mehrere regionale Unternehmen sind an der Gestaltung beteiligt, den Hauptteil der Arbeiten übernimmt die Firma Anschütz Grünanlagen, Hoch- und Tiefbau aus Neustrelitz.
Barrierefreie Zugänge und Ersatzpflanzungen
Geplant ist eine neue gepflasterte Zuwegung von der Straße zum Sozialgebäude. Zudem wird ein behindertengerechter Zugang vom Gebäude zum Steg geschaffen, der mit Rampen ausgestattet ist, damit auch Rollstuhlfahrer barrierefrei zum Strand gelangen können, so Voigt. Zwei Behindertenparkplätze werden an den Weg angegliedert.
Für die Begrünung des Geländes übernimmt die Firma Anschütz Ersatzpflanzungen: 16 Linden und neun Eichen werden verteilt. Außerdem wird das Gelände eingefriedet, und ein Teil der Steinmauer, speziell die Kuppe, muss erneuert werden, sagt Wesenbergs Bürgermeister Steffen Rißmann (CDU).
Fertigstellung im September erwartet
Die Bauarbeiten hatten sich verzögert und fallen daher in die Hauptbadesaison. Die Ausschreibungen starteten bereits im Winter, der Baubeginn war nach Pfingsten geplant. Es habe Probleme gegeben, da ein Verantwortlicher erkrankt war, begründet Rißmann die Verzögerung. Teilweise sei dies von den beteiligten Firmen kompensiert worden. Der Bürgermeister rechnet mit dem Abschluss der Arbeiten im September.
Derzeit ist ein Teil des Areals durch Bauzäune abgesperrt, der andere Teil ist geöffnet und kann zum Baden genutzt werden. Rettungsschwimmer seien vor Ort, so der Bürgermeister.