Die Stadtwerke Teterow haben das Interessenbekundungsverfahren für den künftigen Betrieb des „Wendenkrugs“ auf der Burgwallinsel abgeschlossen und sichten derzeit die eingegangenen Bewerbungen. Das teilten die Stadtwerke gemeinsam mit der Stadt Teterow mit. Ziel ist, im kommenden Jahr wieder einen regulären Gaststättenbetrieb aufzunehmen.
Verfahren abgeschlossen – Details noch offen
Wie viele Bewerbungen eingegangen sind, bleibt offen. Die Stadtwerke bereiten die Unterlagen nach eigenen Angaben für die nächsten Verfahrensschritte vor. Angaben zu einzelnen Interessenten, Konzepten oder einer Bewertung machen Stadt und Stadtwerke derzeit nicht.
Die Stadt Teterow befindet sich nach eigener Darstellung im Rückkauf-Prozess des „Wendenkrugs“ von den Stadtwerken. Perspektivisch soll die Teterower Wohnungsgesellschaft die Immobilie verwalten.
Imbissbetreiber will übernehmen
Der Imbissbetreiber Alexander Erlewein bestätigt, dass er sich um den künftigen Betrieb beworben hat. Er wolle im kommenden Jahr die Gaststätte und die sechs Pensionszimmer führen, sagte der 57-Jährige dem Nordkurier. Sein Pachtvertrag für den diesjährigen Imbissbetrieb läuft bis Ende September.
„Wir haben den Leuten gezeigt, dass ein gastronomisches Angebot auf dem Burgwall wieder funktionieren kann“, erklärte Erlewein. Er verweist auf Gäste aus Teterow und anderen Regionen sowie auf positive Rückmeldungen im Netz. Das Kinderfest am zweiten Augustwochenende bewertet er als gelungen.
Vorfall und Fährbetrieb
In der Saison kam es zu einem Gasaustritt am „Wendenkrug“, woraufhin der Bereich sofort evakuiert wurde. Ursache war ein defekter Druckregler. Erlewein spricht von einem geklärten Vorfall und verweist auf Gespräche mit Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Grindel.
Bei Schlechtwetter oder krankheitsbedingten Ausfällen kündige er Schließungen vorab bei der Tourist-Info und am Fähranleger an. Die Erreichbarkeit des „Wendenkrugs“ über die Burgwallfähre und das Fahrgastschiff „Regulus“, die derzeit von Stadtwerke-Mitarbeitern gesteuert werden, ist ebenfalls Gegenstand der weiteren Prüfungen. Eine abschließende Festlegung dazu liegt nach Angaben von Stadt und Stadtwerken derzeit nicht vor.