Brückenbau in Grabowhöfe: Finanzierung endgültig gesichert
Brückenbau in Grabowhöfe: Finanzierung gesichert

Die Finanzierung der neuen Brücke über die Bahngleise in Grabowhöfe (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) ist gesichert. Wie Bürgermeister Enrico Malow (parteilos) am Montag mitteilte, muss die Gemeinde nun nur noch knapp 100.000 Euro für den Neubau zahlen. Das Geld sei bereits im Haushalt der Gemeinde eingeplant.

Land übernimmt den Großteil der Kosten

Ursprünglich sollte Grabowhöfe einen Eigenanteil von mehr als 3,6 Millionen Euro aufbringen. Das Land hatte der Gemeinde bereits im ersten Halbjahr 2026 knapp 2,8 Millionen Euro überwiesen, um einen Konkurs abzuwenden. Die weitere Differenz übernimmt nun ebenfalls das Land.

Land bewahrt Gemeinde vor dem Konkurs

Mehrere Jahre hatte die Gemeinde sich dagegen gewehrt, den hälftigen Anteil der Kosten für den Brückenneubau wie gesetzlich vorgeschrieben zu übernehmen. In der rund 1.300 Einwohner zählenden Gemeinde hält kein Zug. Die Brücke im Ortsteil Luisenfeld muss durch einen Neubau ersetzt werden, damit die Bahn die Strecke von Rostock nach Neustrelitz von Tempo 120 auf 160 für ICE-Züge ausbauen kann.

Vorbereitungen beginnen zum Jahresende

Voraussichtlich zum Jahresende sollen die Vorbereitungen für den Neubau beginnen. Die alte Brücke soll gesprengt werden. Das soll laut Deutscher Bahn terminlich in Abstimmung mit den Bauarbeiten an der Brücke in Waren erfolgen, damit der Zugverkehr auf dieser Strecke nicht mehrfach unterbrochen werden muss.