Funkloch verhindert Notruf: Scheune in Rehberg brennt komplett ab
Funkloch verhindert Notruf: Scheune in Rehberg brennt ab

Am Donnerstagabend, 20. August, mussten die Einsatzkräfte zu einem Scheunenbrand nach Rehberg in der Gemeinde Spantekow ausrücken. „Bereits auf der Anfahrt war eine große Rauchsäule sichtbar“, informiert die Feuerwehr Spantekow, die gemeinsam mit ihren Löschgruppen aus Dennin, Rebelow und Japenzin sowie die Feuerwehr Neuenkirchen alarmiert wurden.

Blitzschlag als Brandursache

„Die ungünstige Lage und Zuwegung des Gebäudes erschwerten die Löscharbeiten und forderten einiges an Personal. Als abschließende Maßnahme des Löscheinsatzes wurde ein Schaumteppich über das gesamte Brandobjekt gelegt“, erklärt Wehrführer André Dietmann.

Im Vorfeld konnten die Einsatzkräfte zudem nur mit einiger Mühe und zeitlicher Verzögerung alarmiert werden, weil der Erstmelder offenbar zunächst keinen Notruf absetzen konnte. Grund sei die schlechte, genauer gesagt nicht vorhandene Netzabdeckung in Rehberg, so Dietmann. Erst mithilfe eines Nachbarn sei die Leitstelle erreicht worden.

Löschbrunnen als positive Erfahrung

Eine erste positive Erfahrung hätte die Wehr dagegen mit dem kürzlich im Ortsteil in Betrieb genommenen Löschbrunnen gemacht.

Als Brandursache sei eindeutig ein Blitzschlag festgestellt worden. Den entstandenen Sachschaden beziffert eine Polizeisprecherin auf rund 15.000 Euro, da schon vor dem Eintreffen der Feuerwehren das Dach der leer stehenden Scheune eingestürzt war.