Der Kreisfeuerwehrverband Nordwestmecklenburg hat in Gadebusch einen seiner größten Feuerwehrmärsche der vergangenen Jahre erlebt. 44 Mannschaften traten an – so viele wie noch nie. Der Marsch führte über eine gut 6,5 Kilometer lange Strecke.
Sechs Stationen fordern die Teilnehmer
Schon wenige Meter nach dem Start folgte die erste der insgesamt sechs Stationen. Beim Schubkarrenrennen mussten mit Wasser gefüllte Becher möglichst voll ins Ziel gebracht werden. Während Jugendliche und Erwachsene die Übung mit dem Schubkarren absolvierten, gab es für die Kinder eine laufende Variante.
Die Feuerwehr Gadebusch stellte gleich fünf Mannschaften, darunter zwei Kinder-Mannschaften. Insgesamt gingen 23 verschiedene Feuerwehren aus dem Landkreis an den Start, unter anderem aus Wismar, Alt Meteln, Plüschow, Wedendorfersee, Lützow, Dorf Mecklenburg, Dassow, Schönberg, Boltenhagen, Zurow und Lübow.
Erstmals fünf Kinderteams am Start
Erstmals starteten fünf Kinder-Löschgruppen. Hinzu kamen 20 Jugend- und 19 Erwachsenenteams. Jedes Team bestand aus mindestens sechs Gruppenmitgliedern. „Seit 1996 gibt es diesen Feuerwehrmarsch. Es ist damit unser 29., denn im Corona-Jahr fiel auch der aus“, sagte Bianca Wehr, Geschäftsführerin des Kreisfeuerwehrverbandes Nordwestmecklenburg.
Die Kinder, aber auch die Erwachsenen und Jugendlichen hätten „scheinbar heute so richtig Lust auf die Veranstaltung“, erklärte Wehr. „So viele Mannschaften wie heute hatten wir noch nie. Vielleicht liegt es am Ort, an der Organisation oder auch am Wetter. Ich weiß es nicht.“
Lob von der Gadebuscher Wehr
Die organisierende Feuerwehr Gadebusch startete alle Teams vom Gerätehaus aus auf die Runde über Wakenstädt, Neubauhof und zurück nach Gadebusch. „So viele Teams hatten wir noch nie. Ich freue mich, dass wir auch das Technische Hilfswerk begrüßen konnten. Das zeigt unsere gute Zusammenarbeit“, sagte Wehrführer Sebastian Otto.
Er sei stolz, dass die Gadebuscher Wehr trotz des großen organisatorischen Aufwandes selbst fünf Teams stellen konnte: zwei Kinder-, eine Jugend-, eine Erwachsenen- und eine First-Responder-Mannschaft. Auf der Ellerbäk musste zudem ein Ruderboot gesteuert werden.
Das Ziel des Marsches beschrieb Bianca Wehr so: „Wir machen das, um die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit untereinander zu fördern. Das ist uns eindrucksvoll gelungen.“