In der Gemeinde Hornstorf im Landkreis Nordwestmecklenburg ist am Sonnabend die Verkehrsfreigabe für das neue Großgewerbegebiet gefeiert worden. Es handelt sich um den östlichen Teil des gemeinsamen Interkommunalen Großgewerbe- und Industriestandorts Wismar-Hornstorf. Der Wismarer Teil war bereits im September des vergangenen Jahres freigegeben worden.
45 Hektar mit Industrieflächen und neuer Infrastruktur
Der Hornstorfer Teil umfasst eine Fläche von 45 Hektar, von denen 13 Hektar als Industrieflächen vorgesehen sind. Im Zuge der Erschließung sind zwei Kilometer Straße und 3,5 Kilometer Fuß- und Radwege entstanden. Die Gemeinde Hornstorf beziffert die Gesamtkosten auf etwa 40 Millionen Euro, wovon etwas mehr als 32 Millionen Euro als Fördermittel vom Land stammen.
Erste Ansiedlungen und Vermarktungsstand
Erste Vorbereitungen für den Bau eines Schnellrestaurants laufen bereits. Geplant sind zudem ein neuer Standort des Verkehrsunternehmens Nahbus sowie unter anderem ein Autohof, ein Reifen-Service und ein IT-Unternehmen. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sind bereits 24 Hektar verkauft oder reserviert.
Hornstorfs Bürgermeister Andreas Treumann (parteilos) sagte während der Verkehrsfreigabe, dass der nördliche Bereich des Gebietes schon fast durchentwickelt sei. Für den südlichen Bereich bat er um Geduld.
Lage am Autobahnkreuz und gemeinsame Vermarktung
Das Großgewerbegebiet Wismar-Hornstorf wird gemeinsam vermarktet. Es liegt direkt am Autobahnkreuz der A20 und der A14 und hat eine direkte Anbindung zum Wismarer Seehafen und zum Holzindustriegebiet.