Storkow bekommt neues Löschfahrzeug: Bürgermeisterin tritt Feuerwehr bei
Storkow: Neues Löschfahrzeug und Bürgermeisterin in der Feuerwehr

Die Löschgruppe Storkow, die zur Freiwilligen Feuerwehr Penkun gehört, kann sich auf ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (TSF-W) freuen. Bettina Martin (SPD), Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, überreichte im Namen des Innenministeriums einen Fördermittelbescheid über 80.000 Euro. Das Fahrzeug soll voraussichtlich im November 2026 geliefert werden.

Neue Mitglieder für die Storkower Wehr

Die Löschgruppe Storkow hat Zuwachs bekommen. Seit Kurzem ist André Gurcke Standortleiter. „Domenica Bonczek, Silvia Albrecht sind zusammen mit meinem Mann und mir Anfang dieses Jahres in die Feuerwehr eingetreten“, informierte Bürgermeisterin Antje Zibell (Werteunion). Sie begründete ihre Entscheidung damit, dass sie nun, da ihre Kinder aus dem Haus seien, die notwendige Zeit für dieses Ehrenamt aufbringen könne. Damit sei die Storkower Löschgruppe einsatzbereit.

80.000 Euro für modernes Löschfahrzeug

Bereits 1999 sei Storkow als Ortsteil der Stadt Penkun eingemeindet worden. Von dem Hochzeitsgeld, wie es Antje Zibell nannte, sei die damalige Garage der freiwilligen Feuerwehr im Jahr 2000 verlängert worden. „Das Gerätehaus wurde erweitert. Ein Sanitätstrakt und der Versammlungsraum wurden komplett in Eigenleistung angebaut“, betonte die Bürgermeisterin.

Die Ministerin bedankte sich für das ehrenamtliche Engagement. „Die Freiwillige Feuerwehr soll bessere Rahmenbedingungen bekommen“, sagte Bettina Martin. Mit der Sonderbedarfszuweisung in Höhe von 80.000 Euro unterstütze das Land in Storkow die Feuerwehr bei der Neubeschaffung eines modernen Löschfahrzeuges. „Den Feuerwehrfrauen und -männern gilt meine größte Anerkennung für ihr mutiges, ehrenamtliches Engagement“, bekräftigte die Ministerin.

Einsätze und Finanzierung des neuen Fahrzeugs

Beim Rundgang durch das Feuerwehrgerätehaus berichtete Maik Weber, Gemeindewehrführer von Penkun, vom Einsatz der Penkuner Feuerwehr beim jüngsten Großbrand im Müritz-Nationalpark. Auch die Aufräumarbeiten nach dem Unwetter am 19. Juni wurden erwähnt. An diesem Freitag hatte ein Sturm mit Starkregen in Penkun und dem Ortsteil Sommersdorf Bäume umgeknickt und das vorbereitete Fest zum 750. Jubiläum von Sommersdorf zunichtegemacht. Durch den Einsatz der Feuerwehr und weiteren Freiwilligen konnte der Schaden noch am Abend vor dem Fest behoben werden.

Das neue Löschfahrzeug soll das mittlerweile 34 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug der Storkower Löschgruppe ersetzen. Laut Maik Weber soll das Fahrzeug voraussichtlich im November 2026 geliefert werden. Es wird insgesamt etwa 260.000 Euro kosten. Finanziert wird es durch eine sogenannte Drittelfinanzierung: ein Drittel vom Land, ein Drittel vom Kreis und das übrige Drittel muss die Kommune aufbringen.