City Cube in Rostock: Bau startet später als geplant
City Cube Rostock: Bau verzögert sich

Die Errichtung des City Cubes am Neuen Markt in Rostock verzögert sich. Statt wie geplant im August zu starten, sollen die Fundamentarbeiten nun im August und die Montage des Modulbaus im September erfolgen. Das bestätigte die Stadt auf Nachfrage.

Was ist der City Cube?

Der City Cube ist ein geplanter, multifunktionaler Veranstaltungs- und Begegnungsraum an der Nordkante des Neuen Markts. Auf zwei Stockwerken sollen 200 Quadratmeter nutzbare Fläche entstehen, inklusive einer Dachterrasse mit 77 Quadratmetern und Blick über den Markt. Öffentliche Toiletten sind an der Außenseite vorgesehen.

Die Räume sollen für Veranstaltungen, Ausstellungen, Workshops, Dialogformate und gemeinwohlorientierte Angebote genutzt werden. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität auf dem Markt zu stärken und den Standort zu beleben.

Warum die Verzögerung?

Laut Stadtsprecher Ulrich Kunze sind alle notwendigen Erschließungsarbeiten bereits abgeschlossen. Die Module für den City Cube befinden sich beim Generalbauunternehmer in der Produktion. Die Verzögerung sei auf Lieferverzögerungen bei einzelnen Bauelementen zurückzuführen, insbesondere bei Sonderanfertigungen, die von spezialisierten Zulieferern produziert werden. Deren Produktionskapazitäten seien derzeit aufgrund hoher Auslastung und voller Auftragsbücher begrenzt.

Wann ist die Eröffnung?

Ein konkreter Eröffnungstermin steht noch nicht fest, da dafür ein belastbarer Fertigstellungs- und Übergabezeitpunkt erforderlich ist. Die Stadt betont: „Ziel bleibt eine schnellstmögliche Eröffnung.“ Auf der Webseite smartesrostock.de wird jedoch bereits mit Buchungsanfragen ab September 2026 geworben.

In einer ersten Phase bis Ende 2026 soll die Nutzung der Räume kostenfrei sein und öffentlich zugängliche Formate wie Ausstellungen, Dialoge und Mitmach-Workshops stattfinden. Geschlossene Formate sind ausgeschlossen. Ab 2027 ist ein Nutzungsentgelt zur Deckung der Kosten geplant.

Förderung und Kosten

Der City Cube ist Teil der Smart-City-Strategie der Stadt und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) gefördert. Die geschätzten Kosten betragen eine halbe Million Euro, wobei die Stadt 35 Prozent übernimmt.