Die Rostock Griffins überlassen vor ihrem ersten Playoff-Spiel der Vereinsgeschichte nichts dem Zufall. Chefcoach Markus Grahn hat sich auf die Reise nach Wiesbaden begeben, um sich am Samstag das letzte Heimspiel der Phantoms gegen die Montabaur Fighting Farmers in der German Football League 2 Süd vor Ort anzuschauen.
Trainer setzt auf Stadion-Besuch statt Videoanalyse
„Im Stadion sieht man doch mehr, als auf einem Video. Man kann besser erkennen, wie sich ein Team bei bestimmten Situationen verhält und auch der Staff an der Seitenlinie. Zudem zeigen wir Flagge und machen deutlich, dass wir das Playoff-Spiel sehr ernst nehmen und nicht auf die leichte Schulter“, sagt Markus Grahn.
Während für die Griffins nach dem 56:14-Heimerfolg gegen die Hamburg Pioneers die Hauptrunde als Tabellenzweiter der Nordstaffel bereits beendet ist, stehen noch diverse Partien aus. Wiesbaden hat allerdings den Titel in der Süd-Staffel bereits sicher und trifft am 29. August zu Hause im Playoff-Halbfinale auf die Griffins, die sich gegen Hamburg nach der bitteren 42:45-Pleite in Minden rehabilitierten.
Lehren aus der Niederlage
„Eine Niederlage wird erst dann gut, wenn man aus seinen Fehlern lernt und es im nächsten Spiel besser macht. Das ist uns gegen Hamburg gelungen“, so Markus Grahn, der in der vergangenen Trainingswoche noch einmal viel Wert auf die eigenen Taktiken und Spielzüge legte.
„Nach dem Wochenende haben wir dann genügend Material über Wiesbaden und noch zwei Wochen Zeit, um uns auf das erste Playoff-Spiel der Vereinsgeschichte vorzubereiten.“