Am Freitagvormittag, 7. August, wurde am Badestrand in Rostock-Markgrafenheide eine leblose Frau aus der Ostsee geborgen. Das bestätigte das Polizeipräsidium Rostock. Eine Strandspaziergängerin hatte die Frau im geschätzten Alter zwischen 60 und 70 Jahren im Bereich der Gaststätte „Blaue Boje“ am Budentannenweg in hilflosem Zustand im Wasser treiben sehen und den Notruf gewählt.
Zu dieser Zeit herrschte starker Wind und hoher Wellengang in der Ostsee.
Reanimation blieb erfolglos
Kurze Zeit später trafen die DRK-Wasserwacht sowie Feuerwehrleute mit einem Strandbuggy ein. Rettungsschwimmer zogen die inzwischen bewusstlose Frau aus den Fluten und leiteten umgehend eine Reanimation ein. Trotz des schnellen Eingreifens konnte der Schwimmerin nicht mehr geholfen werden – sie starb noch am Ostseestrand.
Kripo ermittelt zur Todesursache
Ermittler der Kripo kamen ebenfalls an den Unglücksort. Ein Wachturm der DLRG in direkter Nähe war noch nicht besetzt. Die Polizei konnte die Tote lange nicht identifizieren, da sie keine Ausweispapiere bei sich trug. Möglicherweise könnte es sich um eine Urlauberin gehandelt haben, die im angrenzenden Strandresort Markgrafenheide zu Gast war. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern an.