Bayerns Innen- und Sportminister Joachim Herrmann (CSU) hat sich am Sonntag in Warnemünde über die Bewerbung der Stadt als Austragungsort für olympische Segelwettbewerbe informiert. Rostock bewirbt sich für die Spiele ab 2036.
Standort mit Potenzial
Herrmann, der sich für Olympia in Deutschland einsetzt, möchte die Spiele nach München holen. Für den Segelsport seien Kiel oder Rostock im Gespräch. „Ich freue mich darauf, die Möglichkeiten in Rostock-Warnemünde kennenzulernen und mit den Verantwortlichen über das große Potenzial dieses traditionsreichen Segelstandortes zu sprechen“, so Herrmann.
Gespräche mit Verantwortlichen
Auf dem Programm stand der Austausch mit Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Linke), dem städtischen Olympiabeauftragten Heiko Lex und Sportministerin Stefan Drese (SPD). Bei Besuchen der Sportschule und des Yachthafens auf der Warnemünder Mittelmole, des Warnemünde Cruise Centers sowie des Yachthafens Hohe Düne wurden die Bedingungen im Segelrevier diskutiert.
Positive Signale
Oberbürgermeisterin Kröger betonte, dass olympische Segelwettbewerbe an der Ostsee ein Gewinn für den deutschen Sport und ein starkes Signal für nachhaltige Spiele wären. Ministerin Drese unterstrich: „Die vorhandene Infrastruktur, die Erfahrung bei internationalen Veranstaltungen und die Begeisterung für den Segelsport bilden eine hervorragende Grundlage für olympische Wettbewerbe.“ Diese Vorzüge könne man stolz präsentieren.
Entscheidung im September
Eine Entscheidung soll es Ende September bei der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes in Baden-Baden geben.