Hotel Neptun: 22 Azubis aus 600 Bewerbungen ausgewählt
Hotel Neptun: 22 Azubis aus 600 Bewerbungen

Das Fünf-Sterne-Hotel Neptun in Warnemünde hat am Dienstag, 4. August, 22 neue Auszubildende begrüßt. Aus rund 600 Bewerbungen wählte die Personalabteilung die passenden Kandidaten aus. Die Ausbildungsbereiche umfassen Küche, Konditorei, Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie, Hotelfach, Sport- und Fitnesskaufleute, Fachkräfte im Gastgewerbe sowie das duale Studium Bachelor of Arts Tourismuswirtschaft.

Azubis aus der ganzen Welt

Sechs der neuen Azubis kommen aus Rostock, drei aus anderen Teilen Mecklenburg-Vorpommerns, sechs aus weiteren Bundesländern und sieben aus dem Ausland – darunter Indonesien, Vietnam, Simbabwe und die Mongolei.

Personalchefin Franziska Wietzke betont: „Wir suchen junge Menschen, die zu uns und unserem Haus passen.“ Entscheidend seien persönliche Reife, Eigenmotivation und ein offener Umgang mit Gästen. Die Personalabteilung unterstützt die Azubis von der Bewerbung bis zum Arbeitsbeginn, hilft bei Wohnungssuche und Behördengängen und bietet interne Deutschkurse sowie Fortbildungen an. 2026 wurden neun Auszubildende übernommen.

Einstieg mit Einkleidung und Schnitzeljagd

Die ersten Tage im Neptun umfassen Anprobe der Dienstkleidung, eine Schnitzeljagd durch den Ort, ein gemeinsames Mittagessen mit der Direktion sowie Workshops zu Umgangsformen, Telefonie und Gästekontakt. Das Hotel hat nach eigenen Angaben seit 1971 mehr als 2700 junge Menschen ausgebildet und wird regelmäßig von der IHK Rostock als „Top-Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet.

Auch das Hotel Hübner in Warnemünde begrüßte Anfang August sieben neue Azubis – drei in der Küche, vier in Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie. Die Herkunftsländer sind unter anderem Vietnam, Jemen und Syrien.

Nähe zur Familie ist auch schön

Die 16-jährige Maxime Horn, angehende Hotelfachfrau im Neptun, stammt aus der Nähe von Warnemünde. „Ich freue mich sehr darauf, Neues zu lernen. Es ist schön, wenn man zur Arbeit geht und das Meer sieht und in Nähe zur Familie bleibt“, sagt sie. Sie habe sich deshalb für das Hotel Neptun entschieden und bereits Praktika absolviert. Ihre ersten Eindrücke beschreibt sie als „total aufregend“.

Personalchefin Wietzke hebt die betriebliche Breite hervor: „Wir sind über das ganze Jahr voll- oder ausgebucht. Das ermöglicht unseren Auszubildenden, alle Bereiche kennenzulernen, die ein Hotel bietet.“ Zudem gebe es ein enges Azubi-Netzwerk. „Es ist wichtig, mutig aufeinander zuzugehen – das wird auch im Kontakt mit den Gästen benötigt“, so Wietzke.