Das Kulturhistorische Museum Rostock lädt am Donnerstag, 20. August, um 17 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die neue Sonderausstellung „EIN und AUS. BLICKE. Landschaftsmalerei aus vier Jahrhunderten“ ein. Die jüngst eröffnete Schau nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch vier Jahrhunderte Landschaftsmalerei und zeigt, wie sich der Blick auf die Natur im Laufe der Zeit verändert hat. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. Oktober in Rostock zu sehen.
Von der religiösen Bildkulisse zur Freilichtmalerei
Rund 60 Gemälde veranschaulichen die Entwicklung von der religiösen Bildkulisse über romantische Naturdarstellungen bis hin zur Freilichtmalerei des 19. Jahrhunderts. Anlass der Ausstellung ist das 185. Jubiläum der Erfindung der verschließbaren Farbtube, die das Malen unter freiem Himmel grundlegend veränderte.
Restaurierte Gemälde und Ausblick auf kommende Schau
Zu den besonderen Höhepunkten zählen mehrere aufwendig restaurierte Gemälde, die erstmals seit langer Zeit wieder öffentlich präsentiert werden. Unterdessen wird am 14. November eine große Sonderausstellung im Museum eröffnet: „Verboten! Rostock regelt“ ist dann bis Mitte Februar 2027 zu sehen. Die Ausstellung erzählt, wie Vorschriften, Tabus und soziale Regeln das urbane Leben formten – und was ihre Geschichte über uns heute verrät. Sie führt durch Jahrhunderte städtischer Ordnung und Unordnung. Anhand von Originaldokumenten, Alltagsobjekten und Geschichten zeigt sie, wie Verbote das Zusammenleben strukturieren – und wie Menschen sie immer wieder hinterfragen oder verändern.