In der Rostocker Innenstadt hat der Spielzeugladen „Lucky Bricks“ eröffnet. Thomas Quade hat damit ein leer stehendes Geschäft in der Langen Straße wiederbelebt. Auf 130 Quadratmetern finden Kunden nun Millionen Lego-Steine.
Rund 1.500 Artikel und fünf Millionen Steine
Erst vor einigen Wochen hatte Quade die Schlüssel für die Räume bekommen, die zuvor ein Jack-Wolfskin-Geschäft beherbergten. Noch im August konnte die Eröffnung gefeiert werden. „Alles was das Lego-Herz begehrt, haben wir eigentlich am Start“, sagt Quade.
Der Laden wurde von Grund auf neu eingerichtet. Nach Schätzung des Betreibers sind dort nun 700 Sets zu finden. Insgesamt dürften es rund 1.500 Artikel und etwa fünf Millionen Lego-Steine sein.
Einzelteile und Ankauf gebrauchter Sets
Neben kompletten Bausätzen gibt es auch Einzelteile. „Aus den großen Wühlboxen sucht man sich einfach das heraus, was man braucht“, erklärt Quade. Dafür stehen Papp-Kisten in drei Größen bereit, die zwischen 4,99 und 9,99 Euro kosten. Zudem können sortierte Einzelteile pro Stück erworben werden. Das Geschäft kauft auch Lego-Sets von Kunden an.
Umzug aus Reutershagen
Die Neueröffnung resultierte aus dem Umzug des bestehenden Ladens in Reutershagen, den Quade seit 2016 betrieben hatte. „Die Vorteile liegen ja auf der Hand: die bessere Lage, die Größe, schöneres Ambiente. Der andere Laden hatte eher Büro-Charme“, sagt er. Auch der Zugang für Kunden sei besser. Stammkunden hätten ihm gesagt: „In die Stadt, zum Einkaufen, zum Bummeln fahren wir regelmäßig, für uns ist das kein Problem.“
Das alte Geschäft dient vorerst als Warenlager und Umschlagplatz. Zusätzlich gibt es den Online-Shop von Lucky Bricks, der das Hauptgeschäft abbildet. „Wir sind dabei gut aufgestellt und bekannt im Online-Geschäft“, sagt Quade.
Überwältigender Ansturm in der ersten Woche
Die eigenen Kinder seien vor gut zehn Jahren „der Anstoß“ gewesen, sich wieder mit den Bausteinen zu beschäftigen. „Das war bei mir der Startschuss“ für den Handel mit den Klemmbausteinen.
Die erste Woche nach der Neueröffnung ist vergangen. „Eigentlich können wir uns nicht beklagen“, sagt Quade. „Der Ansturm war schon recht überwältigend.“