The BossHoss: Flammenwerfer und Bierfontänen auf Schweriner Freilichtbühne
The BossHoss: Flammenwerfer und Bierfontänen in Schwerin

Flammenwerfer, Bierfontänen und Fans auf der Bühne: The BossHoss haben am Freitagabend auf der Freilichtbühne Schwerin eine wilde Show abgeliefert. Sänger Alec Völkel holte zahlreiche weibliche Fans auf die Bühne, Sascha Vollmer rockte ohne Unterlass, und Drummer Ansgar Freyberg wirbelte halbnackt Bierfontänen in die Luft. Als der Country-Klassiker „Jolene“ spontan in „Schwerin“ umgetextet wurde, erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Die Party dauerte bis kurz nach 22 Uhr.

Fans feiern ausgelassen

„Auf einer Skala von 1 bis 10 war das eine 12“, schwärmte Jule aus Mühl Rosin nach der Show. Die Musiker zeigten sich in Hochform und lieferten gleich drei Zugaben. Die weiblichen Fans, die auf die Bühne geholt wurden, dürften das Spektakel so schnell nicht vergessen. Bereits am Samstag geht die „Back to the Boots“-Tour in Brandenburg weiter.

Boss Burns: Rocker ohne Cowboy-Hut

Alec Völkel, alias Boss Burns, gab wie immer Vollgas. Im weißen Unterhemd präsentierte er sich als Rampensau. Anders als Sascha Vollmer, alias Hoss Power, trägt er auf der Bühne keinen Cowboy-Hut – dafür sei er zu sehr Rocker. Der 54-Jährige aus Ost-Berlin ist mit Bands wie Iron Maiden, AC/DC, Kiss und Billy Idol aufgewachsen. In einem Podcast erzählte er kürzlich, dass er früher 150 Ostmark für ein Album an Schwarzhändler an der Alten Försterei zahlte.

Freundschaft mit Arnold Schwarzenegger

Der aktuelle Hit „I’ll Be Back“ enthält eine Textzeile aus dem Film „Terminator“ von 1984, die Schauspieler Arnold Schwarzenegger eigens für die Band neu eingesprochen hat. Zwischen The BossHoss und Schwarzenegger hat sich eine Art Freundschaft entwickelt. Vor etwa drei Jahren spielte die Band auf einer Klimaschutz-Charity-Veranstaltung in Tirol, bei der Schwarzenegger begeistert war. Im Herbst 2024 traten die Berliner sogar im Garten der Familie in Los Angeles auf.

Beim Konzert in Schwerin kündigte Alec eine Challenge mit Arnold an: „Die Fans, die am lautesten mitsingen, wird er bald persönlich besuchen.“ Ein weiterer Plan der Frontmänner: „Ein sehr schönes Schloss habt ihr hier. Da würden wir gerne einziehen. Ehrlich, wir würden uns gut drum kümmern“, versprach Hoss Power mit Blick auf das Schweriner Schloss. Platz wäre theoretisch für alle da – nur die Flammenwerfer sollten beim Umzug sicherheitshalber zu Hause bleiben.