CDU MV verlangt sofortige Aussetzung des CO2-Preises
CDU MV verlangt sofortige Aussetzung des CO2-Preises

Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern hat eine sofortige Aussetzung des CO2-Preises gefordert. „Das Bundeskabinett hat beschlossen, den nationalen CO2-Preis auch 2027 in einem Korridor von 55 bis 65 Euro je Tonne zu halten und damit die nationale Regelung um ein Jahr zu verlängern“, erklärte der CDU-Landesvorsitzende Daniel Peters. Damit bleibe die künstliche Verteuerung von Benzin, Diesel, Gas und Heizöl bestehen, obwohl Unternehmen und Verbraucher bereits unter hohen Energiekosten litten.

Wahlkampf mit Energiepreisen

„Die CO2-Abgabe wurde beschlossen, als Energie noch vergleichsweise günstig war. Diese Zeit ist vorbei“, erklärte der Spitzenkandidat seiner Partei zur Landtagswahl am 20. September nach Besuchen in mehreren Unternehmen. Peters betonte, ein voller Klima- und Transformationsfonds nütze niemandem, wenn Betriebe vorher an immer höheren Energiekosten zugrunde gingen.

Forderung an die Bundesregierung

Die Union sieht die schwarz-rote Bundesregierung in der Pflicht, die Energiepreise sofort zu senken. Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern macht sich im Wahlkampf für die Entlastung von Wirtschaft und Verbrauchern stark.