In den Sommerferien erreicht der Straßenbau im Landkreis Vorpommern-Greifswald einen neuen Höhepunkt: Rund 15 Millionen Euro werden investiert. Zahlreiche Bauarbeiten starten in diesen Wochen, wie der Landkreis auf Nordkurier-Anfrage mitteilt.
Oberflächensanierungen im Sonderprogramm
Im Mittelpunkt stehen die Oberflächensanierungen des Sonderprogramms Straßenbau, das der Landkreis nach den katastrophalen Winterschäden an den ohnehin maroden Straßen aufgelegt hat. Diese Maßnahmen werden nun tatsächlich umgesetzt.
Konkret betrifft das die VG 13 zwischen Groß Kiesow und Klein Kiesow (Beginn in den Sommerferien, Kosten circa 600.000 Euro), die VG 50 zwischen Neu Kosenow und Bugewitz (Beginn in den Sommerferien, rund 740.000 Euro), die VG 21 Neuendorf-Loissin (Beginn in den Sommerferien, circa 500.000 Euro), die VG 20 von Hanshagen nach Rappenhagen (Beginn nach den Sommerferien, 500.000 Euro) sowie die VG 101 zwischen Alt Plestlin und Bentzin (Beginn nach den Sommerferien, ebenfalls rund 500.000 Euro).
Weitere Vorhaben laufen bereits
Zusätzlich laufen bereits regulär im Haushalt geplante Straßenbauvorhaben. So wird die Ortsdurchfahrt Zinzow an der VG 56 für rund eine Million Euro komplett neu ausgebaut. Ebenfalls im Bau sind die VG 52 Ortsdurchfahrt Lübs (circa 1,2 Millionen Euro), die VG 1 zwischen der B 105 und der Insel Riems (rund 900.000 Euro) und die VG 35 zwischen Suckow und Morgenitz (ca. 1,5 Millionen Euro).
Seit dem 20. Juli läuft zudem die Radwegsanierung zwischen Torgelow und Liepgarten entlang der VG 75 auf fast acht Kilometern für rund 1,6 Millionen Euro. Ein weiterer Radwegausbau ist an der Riether Stiege geplant (Beginn in den Sommerferien, rund 900.000 Euro).
Große Brocken folgen im Herbst
In den Sommerferien sollen außerdem der Ausbau der VG 30 Waschow-Lassan (rund eine Million Euro) und der zweite Bauabschnitt der VG 18 nach Pamitz (circa 1,2 Millionen Euro) beginnen. Im Herbst starten dann der Ausbau der VG 58 zwischen Butzow und Spantekow (rund eine Million Euro) und der dritte Bauabschnitt der VG 8 zwischen Dersekow und Loitz (rund 1,9 Millionen Euro).
Bei der VG 58 könnte es zu einer Kehrtwende kommen: Erst vor rund zwei Monaten wurde die Maßnahme offiziell auf das kommende Jahr verschoben. Aktuell laufen die Planungen, und man versuche, zumindest einen Teilabschnitt noch 2026 zu realisieren, so der Landkreis.