Oberbachbrücke Neubrandenburg: Abriss startet am 14. September
Oberbachbrücke: Bauarbeiten starten am 14. September

Am 14. September starten die Arbeiten an der Oberbachbrücke in Neubrandenburg. Das hat das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bekanntgegeben. Zunächst sollen die Baustelle und die Verkehrssicherung eingerichtet werden. Am 15. September beginne dann die „Herrichtung der bauzeitlichen Fußgängerführung“.

Verkehrsführung während der Bauzeit

Die Leistungsfähigkeit der Bundesstraße 104 soll während der Bauzeit größtenteils erhalten bleiben, um „Einschränkungen für den Fahrzeugverkehr so gering wie möglich zu halten“. So stehen ein Fahrstreifen stadtauswärts und zwei Fahrstreifen stadteinwärts zur Verfügung. Eine Ampelregelung ist laut dem Landesamt nicht vorgesehen.

Fußgänger sollen „während dieser Phase sicher über die Nordseite geführt“ werden. Im weiteren Verlauf der Arbeiten werde eine „barrierefreie Behelfsbrücke im Bereich der ehemaligen Wehranlage eingerichtet, um die Querung des Oberbachs dauerhaft zu gewährleisten“.

Warum die Brücke neu gebaut werden muss

Die Brücke muss neu gebaut werden, da das bestehende Bauwerk „alters- und nutzungsbedingte Schäden“ aufweise. Die Brücke stammt noch aus der DDR-Zeit, sie wurde im Jahr 1972 errichtet. Statische Prüfungen hätten ergeben, dass „die Standsicherheit des Überbaus zwar ausreichend ist, aber der künftigen Verkehrsbelastung nicht gerecht wird“, begründet das zuständige Straßenbauamt Neustrelitz die anstehenden Arbeiten. Über eine Instandsetzung sei nachgedacht worden, diese sei jedoch „nicht zielführend“, sagte Annemarie Schaak, Leiterin des Sachgebietes Konstruktiver Ingenieurbau im Straßenbauamt, in einem Neubrandenburger Ausschuss.

Kosten und Zeitplan

Bis zum Ende des ersten Halbjahres 2028 sollen die Bauarbeiten beendet sein. Die Kosten für das Großprojekt belaufen sich auf rund 3,7 Millionen Euro. Die Stadt Neubrandenburg beteiligt sich mit 321.000 Euro an den Kosten, Versorgungsunternehmen übernehmen rund 80.000 Euro.