Starkregen auf A19: Mehrere Unfälle, zwei Schwerverletzte
Starkregen auf A19: Mehrere Unfälle, zwei Schwerverletzte

Auf der Autobahn 19 haben sich am Dienstagvormittag innerhalb kurzer Zeit mehrere Unfälle ereignet. Nach Angaben der Polizei kam es dabei zu drei Verletzten, zwei von ihnen erlitten schwere Verletzungen.

Erster Unfall zwischen Güstrow und Glasewitz

Gegen 9.20 Uhr kam ein BMW-Fahrer zwischen den Anschlussstellen Güstrow und Glasewitz nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug durchbrach einen Wildschutzzaun und kam etwa 100 Meter neben der Autobahn zum Stehen. Die beiden Insassen wurden schwer verletzt und in das Krankenhaus nach Güstrow gebracht.

Für die Unfallaufnahme und Bergung musste die Richtungsfahrbahn zeitweise gesperrt werden, bis etwa 16.30 Uhr. Der Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Zwei weitere Unfälle am Vormittag

Um 11.11 Uhr kollidierten zwischen Wittstock und Röbel zwei Sattelzüge. Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte ein Lkw-Fahrer nach einem Überholvorgang zurück auf den rechten Fahrstreifen und stieß mit dem noch nicht vollständig überholten Fahrzeug zusammen. Verletzt wurde niemand, der Schaden beträgt etwa 4.000 Euro.

Nur wenige Minuten später, gegen 11.15 Uhr, verlor ein Autofahrer zwischen Linstow und Krakow am See beim Fahrstreifenwechsel die Kontrolle über seinen Mercedes. Das Fahrzeug drehte sich mehrfach und prallte gegen einen auf dem Standstreifen abgestellten Lkw. Der Fahrer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Für die Landung eines Rettungshubschraubers wurde die Autobahn zeitweise voll gesperrt, anschließend blieb die Richtungsfahrbahn bis etwa 17 Uhr halbseitig gesperrt. Der Sachschaden liegt bei rund 60.000 Euro.

Polizei mahnt zu angepasster Geschwindigkeit

Nach bisherigen Erkenntnissen ereigneten sich alle Unfälle bei Starkregen. Die Polizei weist darauf hin, die Geschwindigkeit den Witterungs- und Straßenverhältnissen anzupassen und ausreichend Abstand zu halten.