Wolgast: Neue Peenestrombrücke nimmt langsam Gestalt an
Wolgast: Neue Peenestrombrücke wird sichtbar

Auf der Festlandseite der neuen Peenestrombrücke in Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) beginnen die Betonarbeiten für die ersten aufsteigenden Pfeilerbauteile oberhalb der Grundfläche. Damit entstehen zunehmend sichtbare Teile der künftigen Brücke, wie das Landesstraßenbauamt mitteilt.

Betonarbeiten für Pfeilerbauteile gestartet

Die Arbeiten folgen auf den offiziellen Baustart im Mai, als die erste Spundwand in den Grund des Peenestroms gerammt wurde. Nun werden auf der Festlandseite auch die Erdarbeiten für den sogenannten Taktkeller aufgenommen. Von diesem Bereich aus werde ein Teil des späteren Brückenüberbaus über die Pfeiler verschoben, so die Behörde.

Größtes Straßenbauprojekt in MV

Die neue Ortsumgehung für Wolgast mit der Brücke ist das derzeit größte Straßenbauprojekt in Mecklenburg-Vorpommern. Die Baukosten von rund 500 Millionen Euro hatten für Diskussionen und viel Kritik gesorgt. Die Ortsumgehung soll künftig auch die neue Zufahrt auf die Insel Usedom sein und nach bisherigem Stand Ende 2029 übergeben werden.

Die Brücke selbst wird 1,4 Kilometer lang sein, mit 70 Meter hohen Pylonen und einer lichten Höhe von 42 Metern über dem Peenestrom.