Ein Regionalexpress ist am Montagabend bei Ferdinandshof über Schottersteine auf den Gleisen gefahren. An der Bahnstrecke zwischen Berlin und Stralsund wurden anschließend deutliche Spuren und Schäden festgestellt. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.
Notfallmanager eingeschaltet
Die Notfallleitstelle Berlin informierte die Bundespolizeiinspektion Pasewalk darüber, dass der Regionalexpress RE 33592 am Bahnhof Ferdinandshof Schottersteine überfahren habe. Auch der Notfallmanager wurde eingeschaltet.
Schiene auf rund 50 Metern beschädigt
Am Gleis stellten die Einsatzkräfte Furchen und Schrammen fest und sicherten Spuren. Nach Angaben des Notfallmanagers wurde der rechte Schienenkopf am Bahnkilometer 149,8 auf einer Länge von etwa 50 Metern beschädigt.
Eine Beeinträchtigung oder Gefährdung des weiteren Zugverkehrs bestand nach bisherigem Stand nicht.
Am Dienstag sollen weitere Untersuchungen der Schiene erfolgen. Dabei soll geklärt werden, welche Reparaturen notwendig sind und wie hoch der entstandene Schaden ist. Eine Schadenssumme konnte bislang nicht genannt werden.
Bundespolizei sucht nach Tatverdächtigen
Bei einer Suche im Umfeld fanden die eingesetzten Kräfte weder Personen noch Hinweise auf mögliche Tatverdächtige. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.