LUP-Kliniken: Betrieb läuft nach Brand und Unwetter wieder normal
LUP-Kliniken: Betrieb wieder normal nach Brand und Unwetter

Die LUP-Kliniken in Ludwigslust und Hagenow haben die Schlagzeilen der vergangenen Wochen hinter sich gelassen. Nach einem Brand in einem Patientenzimmer in Ludwigslust, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen, und einem Wassereinbruch in der Notaufnahme in Hagenow infolge eines starken Unwetters, läuft der Krankenhausbetrieb wieder normal.

Das bestätigt Johannes Löning, kaufmännischer Leiter der LUP-Kliniken, im Gespräch. „Tatsächlich können alle Behandlungen wieder durchgeführt werden und der Krankenhausbetrieb läuft wieder normal“, führt Löning aus. Bereits wenige Stunden nach den Unglücken seien die Notaufnahmen wieder einsatzbereit gewesen.

Technische Geräte nach Brand geprüft

In Ludwigslust mussten nach dem Brand einige technische Geräte durchgemessen werden, um funktionelle Schäden auszuschließen. „In Ludwigslust mussten nach dem Brand einige technische Geräte durchgemessen werden, um funktionelle Schäden auszuschließen“, so Löning. Das Linksherzkatheter-Labor sei erst einen Tag nach dem Brand wieder einsatzfähig gewesen, da es von der Herstellerfirma überprüft werden musste.

„Dank dem umsichtigen Handeln unserer Mitarbeiter und der vielen Helfer konnte das Schlimmste vermieden werden, indem Geräte sofort vom Strom genommen und mit Planen abgedeckt wurden“, erläutert der kaufmännische Leiter. Die Planen habe die Stadt unkompliziert zur Verfügung gestellt, da sie für das Stadtjubiläum angeschafft worden waren.

Wiederaufbau des Dachgeschosses

Das ausgebrannte Dachgeschoss wird derzeit abgerissen und soll neu aufgebaut werden. „Da laufen gerade die Untersuchungen, wie weit die Mauern abgetragen müssen und was wir zum Aufbau an Anträgen und Planungsleistungen brauchen“, erklärt Löning. Auch die durch Ruß verunreinigten Räume der Gefäßchirurgie müssen saniert werden.

„Die Räume sind wegen der Kontamination noch gesperrt, aber die Patienten sind auf anderen Stationen untergebracht und werden dort betreut“, macht Löning deutlich. In der Pflege seien für die Gefäßchirurgie spezielle Kenntnisse erforderlich, daher seien Dienstpläne umgestellt worden, um die Fachpflege in den Ausweichstationen abzusichern.

Lob für Zusammenarbeit mit Baufirmen

Besonders dankbar zeigt sich Löning für die Zusammenarbeit mit den Baufirmen. „Wir haben ein komplett arbeitendes Krankenhaus und gleichzeitig umfangreiche Baumaßnahmen, und dank der Rücksichtnahme der Bauleute auf Behandlungen, die Ruhe erfordern und der guten Kommunikation zwischen medizinischem und bauendem Personal funktioniert das phänomenal“, erzählt er.

„Ein Mitarbeiter der Baufirma sagte direkt nach dem Brand zu unserem Geschäftsführer, dass es schließlich um unser Krankenhaus ginge, da müsse man natürlich zusammenhalten“, berichtet Löning. „Wir haben so viel Unterstützung und Hilfe von Kollegen und Außenstehenden bekommen, das ist wirklich ganz großartig“, so Löning.

Situation in Hagenow

Ähnlich sei die Situation in Hagenow gewesen. „Hier haben es die zahlreichen Helfer geschafft, größere Schäden zu verhindern“, führt Löning aus. Das eingedrungene Wasser habe zwar den Empfangstresen der Notaufnahme ruiniert, aber weiter seien keine nachhaltigen Schäden entstanden, die nicht mit etwas Farbe und einigen Reparaturmaßnahmen behoben werden könnten.