Bundespolizei fasst fünf Gesuchte in Pomellen und im Zug
Bundespolizei fasst fünf Gesuchte in Pomellen und im Zug

Die Bundespolizei hat am Wochenende fünf Straftäter gefasst. Ein Teil von ihnen wurde in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz eingeliefert, wie Igor Weber von der Bundespolizei mitteilte. Zuerst kontrollierten die Beamten einen 29-jährigen Polen bei der Einreise im Regionalexpress zwischen Grambow und Löcknitz.

„Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab eine Ausschreibung der Staatsanwaltschaft Kleve zur Festnahme wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis“, informierte Weber. Da der Mann die geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Neustrelitz eingeliefert. Hier hat er jetzt eine 15-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abzusitzen. „Des Weiteren war der Mann in fünf Fällen zur Aufenthaltsermittlung wegen des besonders schweren Diebstahls, Betrug, Vergewaltigung und Straßenverkehrsgefährdung ausgeschrieben.“

Einlieferung in die JVA Neustrelitz

Als Mitreisender in einem Flixbus wurde ein 36-jähriger Pole am ehemaligen Grenzübergang Pomellen kontrolliert. „Hier bestand eine Fahndung durch die Staatsanwaltschaft Berlin zur Strafvollstreckung wegen Erschleichen von Leistungen“, so Igor Weber. Auch hier konnte die Geldstrafe in Höhe von 1.200 Euro sowie 174 Euro Verfahrenskosten nicht bezahlt werden. Die festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe betrug in diesem Fall 60 Tage. „Eine weitere Fahndungsnotierung durch die Staatsanwaltschaft Berlin betraf eine Vermögensabschöpfung in Höhe von 5.338 Euro wegen Betruges.“ Nun sitzt der Mann in der JVA Neustrelitz. Vermögen konnte nicht eingezogen werden.

Mehrere Festnahmen und Ersatzfreiheitsstrafen

Mehr Glück hatte ein 35-jähriger Pole ebenfalls als Mitreisender in einem FlixBus. Die Staatsanwaltschaft suchte ihn mit Haftbefehl wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis. „Der Mann zahlte die geforderte 1.320 Euro Geldstrafe samt 51,50 Euro Reststrafe, 135 Euro Verfahrenskosten und konnte damit eine 11-tägige Ersatzfreiheitsstrafe abwenden.“

Als Beifahrer eines Pkw wurde ein 28-jähriger Pole in Pomellen in Fahrtrichtung Polen kontrolliert. „Die fahndungsmäßige Überprüfung der Person ergab eine Ausschreibung zur Festnahme durch die Staatsanwaltschaft Osnabrück wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis“, teilte der Bundespolizist mit. Auch hier sei die Geldstrafe in Höhe von 1.680 Euro, plus 20 Euro Reststrafe und 91,50 Euro Verfahrenskosten gezahlt und somit eine 14-tägige Ersatzfreiheitsstrafe vermieden worden.

Wegen Betruges fahndete die Staatsanwaltschaft Cottbus nach einem 51-jährigen Deutschen, der in Pomellen im Rahmen der Einreisekontrolle festgestellt wurde. Der Mann konnte die geforderte Geldstrafe in einer Gesamthöhe von 1.138 Euro zahlen und so seine Reise fortsetzen.