Einbrecher schlägt zweimal zu und verletzt Polizisten
Einbrecher zweimal zu, Polizisten verletzt

Nach zwei Einbrüchen am Dienstag in Greifswald hat die Polizei einen 19-jährigen Tatverdächtigen ermittelt und festgenommen. Der Mann wurde am Mittwoch dem Haftrichter am Amtsgericht Greifswald vorgeführt. Gegen ihn wurde Haftbefehl erlassen. Er sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt. Das teilte die Polizei mit.

Erster Einbruch am Morgen

Der erste Fall ereignete sich am Dienstagmorgen gegen 8.45 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Wiesenstraße. Nach bisherigen Erkenntnissen gelangte eine zunächst unbekannte Person über ein Fenster ins Haus.

Ein dort schlafender 31-jähriger Mann bemerkte die Person in seiner Nähe und forderte sie auf, zu gehen. Anschließend entfernte sich der Unbekannte in Richtung Wiesenstraße. Kurz darauf stellte der 31-Jährige fest, dass Bargeld fehlte. Im Zuge der unmittelbar eingeleiteten Nahbereichsfahndung trafen Einsatzkräfte einen 19-jährigen Verdächtigen an. Der 31-Jährige erkannte ihn wieder. Bei dem jungen Mann wurde Bargeld gefunden, das dem gemeldeten Diebstahl zugeordnet werden konnte.

Zweiter Fall am Nachmittag

Am selben Tag gegen 14 Uhr meldete sich eine 56-jährige Frau aus dem Fliederweg. Ihr derzeit im Umbau befindliches Haus war offen zugänglich, da sie auf Besuch wartete und den Haustürschlüssel von außen stecken gelassen hatte. Während sie kurz in einem anderen Raum war, hörte sie Geräusche. Danach fehlten ein Mobiltelefon, ein Laptop und Bargeld.

Das Mobiltelefon konnte später im Bereich der Spiegelsdorfer Wende geortet werden. Polizeiliche Maßnahmen führten zu einer Durchsuchung. Dabei fanden die Beamten das Diebesgut und stellten es sicher. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchdiebstahls sowie weiterer Eigentumsdelikte.

Widerstand bei Festnahme

Nach Verkündung des Haftbefehls kam es beim Verbringen des Tatverdächtigen zum Transportfahrzeug zu Widerstandshandlungen, so die Polizei. Zwei Polizeibeamte wurden dabei leicht verletzt. Gegen den 19-Jährigen aus Guinea laufen weitere Verfahren wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung.