Regionalexpress überfährt Schottersteine bei Ferdinandshof
Regionalexpress überfährt Schottersteine bei Ferdinandshof (13.08.2026)

Am Montagabend soll ein Regionalexpress bei Ferdinandshof über Schottersteine auf den Gleisen gefahren sein. Nach Angaben der Bundespolizei wurden an der Bahnstrecke zwischen Berlin und Stralsund anschließend deutliche Spuren und Schäden festgestellt. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.

Einsatz von Notfallmanager und Polizei

Die Notfallleitstelle Berlin informierte die Bundespolizeiinspektion Pasewalk darüber, dass der Regionalexpress RE 33592 am Bahnhof Ferdinandshof Schottersteine überfahren habe. Auch der Notfallmanager wurde eingeschaltet.

Schäden an der Schiene auf rund 50 Metern

Am Gleis stellten die Einsatzkräfte Furchen und Schrammen fest und sicherten Spuren. Nach Angaben des Notfallmanagers wurde der rechte Schienenkopf am Bahnkilometer 149,8 auf einer Länge von etwa 50 Metern beschädigt. Eine Beeinträchtigung oder Gefährdung des weiteren Zugverkehrs habe nach bisherigem Stand jedoch nicht bestanden.

Weitere Untersuchungen und Suche nach Tätern

Am Dienstag sollen weitere Untersuchungen der Schiene erfolgen. Dabei soll geklärt werden, welche Reparaturen notwendig sind und wie hoch der entstandene Schaden ist. Eine Schadenssumme kann bislang nicht genannt werden. Bei einer Suche im Umfeld fanden die eingesetzten Kräfte weder Personen noch Hinweise auf mögliche Tatverdächtige. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts auf einen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.