Eine Segelyacht ist am Samstagabend im Hafen von Barth in eine gefährliche Lage geraten. Das Boot habe Wasser aufgenommen und zu sinken gedroht. Zudem seien Betriebsstoffe ausgetreten, teilte die Wasserschutzpolizei mit.
Feuerwehren aus Barth und Zingst alarmiert
Die Wasserschutzpolizei Stralsund sei am 22. August gegen 18.36 Uhr über den Vorfall informiert worden. Zur Gefahrenabwehr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Barth und Zingst alarmiert. Der Hafenmeister habe zu diesem Zeitpunkt bereits erste Sicherungsmaßnahmen eingeleitet.
Bei der anschließenden Kontrolle der Segelyacht hätten Beamte der Wasserschutzpolizei festgestellt, dass mehrere Seeventile nicht geschlossen gewesen seien. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand soll dadurch Wasser in die Yacht eingedrungen sein.
Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung
Das Segelboot sei bereits am Vortag unangemeldet in den Hafen Barth eingelaufen. Wer das Boot zu diesem Zeitpunkt geführt habe, sei zunächst Gegenstand der Ermittlungen gewesen, so die Polizei.
Im Zuge der Suche nach dem verantwortlichen Bootsführer wurde nach Polizeiangaben ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung eingeleitet. Auch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern wurde über den Vorfall informiert.