Abschiedskolumne: Pastorin Büscheck blickt auf Glauben und Alltag
Abschied: Pastorin Büscheck blickt auf Glauben und Alltag

Pastorin Dorothea Büscheck wird in diesem Jahr in den Ruhestand gehen. In ihrer voraussichtlich letzten Kolumne „Wort zum Sonntag“ zieht sie Bilanz über ihre langjährige Schreibtätigkeit und teilt persönliche Gedanken zu Glauben, Alltag und Hoffnung.

Rückblick auf viele Worte

Büscheck schätzt, dass sie in all den Jahren vielleicht 60 „Worte zum Sonntag“ verfasst hat. Themen waren unter anderem das Singen, das Wohlergehen, die Stille, der Schalom/Frieden, die Freundschaft und die „Kraft von oben“. Manchmal kamen die Worte „Gott“ oder „Jesus“ darin gar nicht vor.

Sie betont, dass sie mit ihren Kolumnen niemanden missionieren wollte. Vielmehr wollte sie den Lesern ein gutes Wort mit auf den Weg geben, etwas zum Freuen und zum Nachdenken. Sie habe geteilt, was Christen und sie selbst bewegt.

Glaube als Schatz

Die Pastorin ist überzeugt, dass der christliche Glaube etwas sehr Wertvolles und Kraftvolles ist. Für sie persönlich ist ihr Glaube ein großer Schatz in ihrem Leben. Sie wünscht sich, dass dies in ihren „Worten zum Sonntag“ spürbar geworden ist.

Zudem hofft sie, dass Christen so leben, dass dieser Schatz sichtbar wird. Sie verweist auf die Verwurzelung in der Geschichte der Vormütter und Vorväter im Glauben. Trotz gemachter Fehler habe man aus ihnen gelernt. Man übe Liebe – im doppelten Wortsinn: ausüben und immer wieder neu versuchen.

Abschiedswunsch

Büscheck räumt ein, dass Christen nicht perfekt sind, zerstritten und uneins sein können und gut und böse wie alle Menschen. Doch dürften sie die Flügel ausbreiten und, wie ein Adler den Wind darunter spürt, die göttliche Kraft spüren und sich in allen Situationen getragen wissen.

Zum Abschied wünscht sie allen von Herzen alles Gute und appelliert: „Bleiben Sie menschlich und freundlich und zuversichtlich. Vielleicht holen Sie sich dazu auch die ‚Kraft von oben‘.“