Camping liegt im Trend – auch in Mecklenburg-Vorpommern. Am Kummerower See ist der Platz in Gravelotte bei Campern besonders gefragt, wie Mitarbeiter Dirk Turtschan berichtet. Ein über 100 Jahre altes Holzboot, ein Tiergehege und die Imbissgaststätte sind nur einige Gründe, warum viele Urlauber immer wiederkommen.
Stammgäste und ihre Geschichten
Familie Jendrow aus Bützow ist als Saisoncamper mit Wohnmobil und Caravan-Anhänger angereist. „Auf Gravelotte sind wir durch einen Zufall aufmerksam geworden. Während eines Ausfluges suchten wir nach einem Bootsliegeplatz und wurden in Gravelotte fündig“, erzählt Cornelia Jendrow. Besonders lobt sie das Campingplatzpersonal: „Besonders schön ist der Stellplatz, uns gefällt aber auch das Gelände. Wir werden nur einen Abstecher nach Hause machen, um unseren Kater zu pflegen. Der Stellplatz bleibt reserviert, denn wir kommen wieder.“
Die Brüder Jan und Thomas Brandenburg aus Stralsund genießen ihren Urlaub mit Kindern. Jan kann berufsbedingt nur am Wochenende bleiben, während Thomas mit Tochter Mia Charlotte bereits da ist und auf Ehefrau Ela wartet, die für zehn Tage dazukommt. „Wir haben hier schon mal kurz gecampt und kommen des Öfteren her, um ein verlängertes Wochenende gemeinsam zu verleben“, sagen sie. Beide interessieren sich dafür, Dauercamper zu werden, und freuen sich über Bekannte aus der Heimat.
Ein Holzboot als Besonderheit
Armin Teicher und seine Frau Gitti aus Altentreptow sind Dauercamper und bleiben die ganze Saison. „Wir haben hier ein Holzboot zu liegen, das ist 102 Jahre alt und das einzige seiner Art“, erzählt Armin Teicher. Ihr Enkel Conner liebt den Urlaub bei den Großeltern: „Ich mache gern mit Oma und Opa Urlaub. Wenn ich zurück bin, dann unternehmen meine Eltern viel mit mir. Der Urlaub mit Oma und Opa ist immer etwas Besonderes, vor allem das gemeinsame Angeln und Omas Essen schmeckt ausgezeichnet.“
Oma Gitti ergänzt: „Unser Enkel hält uns in Bewegung, egal ob beim Kartenspielen oder Federball. Ganz toll finde ich die Imbissgaststätte, so brauche ich nicht durchgehend zu kochen. Wir haben auch Fahrräder dabei, in der Umgebung macht das Radeln sehr viel Spaß.“ Für die Teichers ist der Campingplatz zur zweiten Heimat geworden – das erste Mal waren sie bereits zu DDR-Zeiten dort.