Der VSV Lassan hat zum Auftakt des Landespokals eine faustdicke Überraschung geschafft. Der Kreisoberliga-Aufsteiger besiegte den favorisierten SFV Nossentiner-Hütte, ein Topteam der Landesklasse der Vorsaison, mit 5:3 (4:2) und zog damit in die zweite Runde ein. Vor 180 Zuschauern feierte das Team von Trainer Andreas Witt zugleich einen gelungenen Start in die Saison 2026/27.
Blitzstart und frühe Führung
Die Gastgeber erwischten einen perfekten Beginn. Bereits in der sechsten Minute traf Kapitän Hermann Witt nach Vorarbeit von Markus Meißner zur 1:0-Führung. Nur vier Minuten später erhöhte Nico Christen auf 2:0. Die Gäste zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und kamen in der zwölften Minute zum Anschlusstreffer. In der 18. Minute fiel der Ausgleich, als Paul-Marten Eckloff den Ball per Kopf unglücklich ins eigene Tor beförderte.
In der Folge hatte Nossentiner-Hütte mit einem Latten- und einem Pfostentreffer weitere Möglichkeiten, die Partie zu drehen. „Nach dem Anschlusstreffer haben wir uns kurzzeitig schwergetan. Das änderte sich dann aber glücklicherweise mit dem 3:2“, sagte Witt.
Wendepunkt und Vorentscheidung
Ausgerechnet Pechvogel Eckloff sorgte in der 32. Minute für die erneute Führung des VSV, als er den Ball auf der richtigen Seite über die Torlinie drückte. Nur drei Minuten später erhöhte Marwin Michelson auf 4:2 und brachte die Gastgeber mit einem komfortablen Vorsprung in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel ließ Lassan nicht locker und setzte in der 66. Minute den nächsten Nadelstich: Markus Meißner erzielte das vorentscheidende 5:2.
Nossentiner-Hütte gelang in der 79. Minute zwar noch der dritte Treffer, mehr als Ergebniskosmetik war das jedoch nicht. „Für uns war es ein perfekter Saisonstart. Ich wusste, dass wir den Gegner an einem guten Tag schlagen können, und freue mich sehr für die Jungs. Jetzt sind wir gespannt, gegen wen wir in der zweiten Runde antreten müssen“, so Witt.
Bilanz und Ausblick
„Der Sieg war über die 90 Minuten verdient. Auch wenn wir in der ersten Halbzeit zwischenzeitlich eine schwächere Phase hatten, war es aus meiner Sicht ein dominanter Auftritt von uns“, bilanzierte der VSV-Trainer. Der amtierende Kreispokalsieger wartet nun auf die Auslosung der zweiten Landespokalrunde.