Beim 33. Burgfest auf Burg Stargard wurde Familie May aus Holldorf als 200.000. Gast geehrt. Kastellan Frank Saß begrüßte die Familie am Burgtor und überreichte ihr einen reich gefüllten Gabenkorb. Die Eltern und ihre Kinder Tilda und Theo zeigten sich hocherfreut.
Jubel beim Mittelalter-Spektakel
Am Wochenende bevölkerten Tausende Ritter, Burgfräulein und Gaukler die Burg. Edelleute und Gesindel, kleine Ritter und große Burgfräulein, junge Gaukler und alte Narren, Händlerinnen von nah und Wegelagerer von fern waren gekommen. Der Ausruf „Jubel!“ war allenthalben zu vernehmen.
Familie May ließ sich vor fünf Jahren in Holldorf nieder und zieht es seither immer wieder zum Burgfest. Das Mittelalter-Spektakel fand zum 33. Mal statt.
Audienz beim Fürsten
Nach dem prachtvollen Einzug hielten Fürst Heinrich von Mecklenburg und Stargard und Prinzessin Beatrix ihre Audienz ab. Sie empfingen Gaben ihrer Gäste, die von weit her angereist waren, etwa aus den Fürstentümern Penzlin oder Wesenberg. Überreicht wurden unter anderem ein Elixier gegen Hitze, Dürre und Pestilenz sowie eine hochprozentige Flasche mit Tausenden Tränen des Burgfräuleins zu Neustadt-Glewe.
Kurzweil und Feuerspektakel
Bei bestem Festwetter boten Schaukämpfer, Tänzer und Bogenschützen reichlich Kurzweil. Am Abend standen Fackelumgang und Feuerspektakel auf dem Programm. Händler hatten Dutzende Zelte nahe der Burgmauern aufgeschlagen, um ihre Waren feilzubieten. Altes Handwerk fand ebenso seinen Platz wie blank gewienertes Harnisch, das besonders das junge Volk in den Bann zog.
Die Jüngsten hatten ihren ersten großen Moment beim Abschluss der ersten Schaukämpfe: Mit lautem Gebrüll gelang es den wackeren Mägden und Knappen im zweiten Anlauf, mit vereinten Kräften die Ritterschar zu überwinden und den Schildwall zu stürmen.