Grünen-Spitzenkandidatin Claudia Müller: Trabi-Fahrt mit tierischer Entdeckung
Claudia Müller: Trabi-Fahrt mit tierischer Entdeckung

Es rattert und klappert, und zwischendrin entdecken Claudia Müller und Nordkurier-Reporterin Verena Lukaschik am Straßenrand eine tierisch spannende Sache. In der Videoserie „Landpartie zur Landtagswahl“ widmet sich die grüne Spitzenkandidatin für MV besonders der jungen Bevölkerungsgruppe.

Junge Menschen in MV: Mobilität und Unabhängigkeit

„Eigentlich möchte niemand hier weg, aber wir brauchen natürlich die entsprechenden Rahmenbedingungen gerade für junge Menschen“, sagt die 45-jährige gebürtige Rostockerin. Für sie bedeute das, wie man sich als junger Mensch in ländlichen Räumen überhaupt bewegen könne. Das bedeute Mobilität und Unabhängigkeit von den Eltern samt Kultur- und Freizeitangeboten über die Freiwillige Feuerwehr und den Sportverein hinaus bis hin zum kulturellen Engagement.

Zudem macht sie einen weiteren Vorschlag für junge Menschen in MV: „Das klingt jetzt total simpel, aber ein Raum, wo man einmal die Woche vielleicht wie eine Art Kneipe aufmachen kann. Das wird total unterschätzt. Räume, wo Leute einfach zusammenkommen können, ohne dass es ein großes Programm gibt.“ Diese sogenannten „dritten Orte“ seien Anlaufpunkte abseits vom Zuhause oder der Arbeit, also „ein anderer Ort, wo man Menschen treffen kann, wo man sich austauschen kann.“

Klimawandel als zentrales Thema und Chancen für MV

Müller, die persönlich den Darßwald auf der gleichnamigen Halbinsel liebt, sieht MV als „Land zum Leben und Träumen und erfolgreich sein“. Als wichtigstes Problem fürs Land nennt sie den Klimawandel. „Wenn wir über Klimaschutz sprechen, dann sprechen wir auch über die Fragen, wie wir unsere Wirtschaft umstellen. Und da sehe ich wahnsinnig viele Chancen in Mecklenburg-Vorpommern“, so die Grüne im Trabi-Gespräch mit der Redaktion.

Mecklenburg-Vorpommern habe nicht nur für Energie, sondern auch für die Wirtschaftszweige der Zukunft Potenziale – und meint damit nicht nur Wind, Solar oder Biomasse. „Wir haben hier noch ausreichend Wasser. Das ist nicht in allen Regionen, auch Deutschlands mehr so. Wenn wir über das Thema Wasserstoff sprechen, dann machen wir andere Bereiche.“ So seien Wirtschaftsentwicklung, gute Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven möglich und könnten das Bundesland auszeichnen.

Wie Müller über das Kneipenquiz in die Politik kam, welche spannende Entdeckung sie während der Trabi-Fahrt am Straßenrand macht und wie Menschen in MV von Windrädern besonders profitieren sollen, zeigt das Video.