Die A24 bleibt zwischen Wittenburg und Zarrentin auf Tempo 100 begrenzt. Grund sind Schäden im Straßenuntergrund, obwohl die Asphaltdecke erst 2025 erneuert wurde. Die Planungen für einen grundhaften Ausbau laufen, ein Zeitpunkt für eine Besserung steht nicht fest.
Hauptverkehrsader mit Einschränkung
Mecklenburg-Vorpommern hat nicht viele Autobahnen, die vorhandenen Trassen sind aber enorm wichtig. Die A24 weist viel Verkehr auf, weil sie eine der schnellsten Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin ist. Eine Hauptverkehrsader ist sie also zu Recht.
Das wurde erst in diesem Jahr 2026 deutlich, als die Autobahn wegen Brückenbauten teilweise voll gesperrt war. Unzählige Pkw und Lkw schlängelten sich dann durch die Dörfer neben der Strecke und sorgten für Chaos.
Schäden trotz neuer Asphaltdecke
In Richtung Hamburg ist die Strecke zwischen Wittenburg und Zarrentin auf Tempo 100 reduziert. Dabei wurde die Asphaltdecke an dieser Stelle erst 2025 erneuert. Damals war ein Einschreiten nötig, weil der Abschnitt aus Betonplatten bestand, die nicht nur alt, sondern auch verschlissen waren.
Die zuständige Autobahn GmbH teilt auf Nachfrage mit: „Wir als Autobahn GmbH des Bundes dürfen Geschwindigkeitsbeschränkungen nur in sehr begründeten Ausnahmefällen zulassen. Dieser Ausnahmefall liegt am unten benannten Streckenabschnitt vor; auch wenn nicht direkt sichtbar. Bei der von Ihnen benannten Strecke wurde zwar die Deckschicht instandgesetzt, aber der Komplettaufbau des Streckenabschnittes ist im Untergrund stark geschädigt.“
Ausbau geplant, Zeitpunkt offen
Deswegen gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung und deswegen laufen zurzeit die Planungen zum grundhaften Ausbau beider Richtungsfahrbahnen in diesem Abschnitt der A24. Die Fahrbahnerneuerung im Jahr 2025 war demnach quasi ein Flicken, wie man es von Schlaglöchern nach dem Winter kennt, sodass die Strecke wenigstens mit Tempo 100 und nicht wie vorher nur mit Tempo 60 befahren werden kann.
Wie lange dieser Zustand noch anhält, kann noch nicht gesagt werden. „Aufgrund der aktuell laufenden Planungen kann hier noch keine konkrete Aussage getroffen werden“, heißt es von der Autobahn GmbH weiter.