Traumvilla am Plauer See: Omaze verlost Haus mit 100.000 Euro
Traumvilla am Plauer See wird verlost

Eine weiße Villa auf einem 2000 Quadratmeter großen Grundstück mit Blick auf den Plauer See wird am 30. August verlost. Der Hauptpreis umfasst das vollständig eingerichtete Haus mit rund 250 Quadratmetern Wohnfläche sowie 100.000 Euro, wie das Unternehmen Omaze mitteilt.

Zweifel an der Echtheit

Omaze-Geschäftsführer Nico O'Neill berichtet, dass es immer noch Menschen gebe, die bezweifeln, ob die verlosten Häuser überhaupt existieren. Er versichert: Das Haus existiert und wird definitiv am 30. August verlost. Die 100.000 Euro sollen dem Gewinner das Einleben erleichtern, ohne sich Sorgen um die Kosten machen zu müssen, die ein solches Haus verursacht.

Philipp Lahm als Partner

Der ehemalige Fußballweltmeister Philipp Lahm zeigt sich begeistert von der Aktion: „Die Poolvilla am Plauer See ist wirklich sensationell, und wer auch immer sie gewinnt: Jedem von euch da draußen gönne ich sie von Herzen! Das Schöne dabei ist, dass auch viele Vereine davon profitieren.“ Seine Stiftung kooperiert mit Omaze, das mit den Verlosungen soziale Projekte unterstützt. O'Neill spricht von einer Partnerschaft, die hervorragend funktioniere.

Unternehmen seit einem Jahr in Deutschland aktiv

Omaze wurde 2012 in den USA gegründet und ist seit 2020 in Großbritannien aktiv, wo es nach eigenen Angaben zu den größten privaten Spendern zählt. In Deutschland verlost das Unternehmen bereits zum zweiten Mal am Plauer See eine Villa im Wert von rund 2,5 Millionen Euro. Das Objekt war bereits gebaut, es wurden Renovierungen vorgenommen und eine Sauna eingebaut, so O'Neill. Die Teilnahme an der Verlosung kostet mindestens zehn Euro.

Mehr als 20 Prozent der Einnahmen fließen an die Philipp Lahm Stiftung für Sport und Bildung, wobei eine Mindestsumme von 500.000 Euro garantiert ist. Künftig sollen monatlich Gewinne wie Villen, Autos oder Bargeld verlost werden.

Spendenrückgang als Hintergrund

Der Deutsche Spendenrat berichtet von einem Spendenrückgang in Deutschland bei Privatpersonen. Im vergangenen Jahr sei das Spendenaufkommen bundesweit um fast zehn Prozent zurückgegangen. Gründe seien unter anderem die persönliche finanzielle Lage vieler Menschen und eine geringere Spendenbereitschaft jüngerer Generationen.