Autofahrer in Waren (Müritz) müssen auf dem Papenberg seit dem Frühjahr eine kurze Umfahrung nutzen. Grund sind die Arbeiten zur Anbindung des dritten Bauabschnitts des neuen Wohngebiets am Papenberg, Baugebiet 24 A, an die Straße Zum Pfennigsberg. Nun stehen die Bauarbeiten kurz vor dem Abschluss.
Straße wird in der 35. Kalenderwoche freigegeben
Wie aus der Warener Stadtverwaltung auf Nordkurier-Nachfrage mitgeteilt wurde, soll die Straße Zum Pfennigsberg in der kommenden 35. Kalenderwoche wieder für den Verkehr freigegeben werden. Anschließend beginnt der Rückbau der Umgehung. In den vergangenen Wochen wurden unter anderem Borde gesetzt, Gehwege gepflastert sowie Kabel und Leitungen verlegt, um die neuen Baugrundstücke zu erschließen. Zudem wurde zwischen dem neuen Wohngebiet und der Straße eine Lärmschutzwand errichtet.
50 neue Baugrundstücke im dritten Bauabschnitt
Im dritten Bauabschnitt des Baugebietes 24 A werden insgesamt 50 Baugrundstücke erschlossen. Eine Vermarktung der Grundstücke erfolgt derzeit noch nicht. Aus dem Rathaus heißt es dazu: „Die entsprechenden Vermarktungskonditionen sollen zunächst im Finanz- und Grundstücksausschuss vorgestellt und beraten werden.“ Der voraussichtliche Start der Vermarktung sei für den Herbst dieses Jahres oder den Beginn des Winters vorgesehen. Zusammen mit dem zweiten Bauabschnitt, in dem der Grundstücksverkauf mit Preisen von 135 Euro bis 200 Euro pro Quadratmeter läuft und bereits die ersten Häuser stehen, umfassen beide Areale dann insgesamt 106 Baugrundstücke.
Grünflächen und Park geplant
Zwischen beiden Bauabschnitten sind Grünflächen geplant, die die bestehende grüne Achse vom Papenberg fortführen sollen. Vorgesehen ist ein Park am Abgang vom Feisneckblick sowie eine kleinere Grünfläche in Richtung Waupacksee. Die Pläne wurden vor der Sommerpause im Umwelt- und Verkehrsausschuss vorgelegt. Für den Park im abschüssigen Gelände am Feisneckblick liegen mehrere Varianten für die barrierefreie Wegeführung vor. An der Stelle ist ein Höhenunterschied von rund vier Metern zu überwinden. Aufwand und Kosten sollen möglichst im Rahmen bleiben, so die Aussage im Ausschuss. Auch wolle man bei der Gestaltung darauf achten, dass die Grünflächen leicht zu unterhalten und zu pflegen sind, erklärte die Verwaltung.