Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat Spekulationen über einen möglichen Wechsel an die SPD-Spitze eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog in der Kleinstadt Lübtheen sagte sie: „Auch ich habe mich klar für Mecklenburg-Vorpommern entschieden.“ Sie wolle die nächsten fünf Jahre Ministerpräsidentin bleiben.
Bürgerdialog in Lübtheen
Die SPD-Politikerin ist derzeit auf Wahlkampftour, während in Mecklenburg-Vorpommern ein neuer Landtag gewählt wird. In Lübtheen stellte sie sich den Fragen der Bürger und machte deutlich, dass sie in Schwerin bleiben möchte.
Schlechte Umfragewerte für die SPD
Bundesweit steht die SPD unter Druck. Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind die Umfrageergebnisse für die Partei schlecht. Einer Mitte August veröffentlichten Befragung des Markt- und Sozialforschungsinstituts Insa zufolge käme die Partei bundesweit auf zwölf Prozent.
In Mecklenburg-Vorpommern sieht es für die SPD deutlich besser aus: Laut demselben Umfrageinstitut erreicht sie dort 29 Prozent. Damit liegt sie vor den anderen Parteien im Land.
Kein Wechsel nach Berlin
Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel von Schwesig an die SPD-Spitze hatten in den vergangenen Wochen zugenommen. Mit ihrer klaren Ansage in Lübtheen hat sie diese nun beendet. Sie wolle Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern bleiben, betonte sie.