Im Müritz-Nationalpark steigt aus einer Senke im Bereich des ehemaligen Waldbrandgebietes weiterhin Rauch auf. Das Nationalparkamt bestätigte, dass das Feuer den Einsatzkräften bekannt ist und kontrolliert wird.
Feuer unter ständiger Beobachtung
„Das Feuer, das als Rauch vor allem vom Käflingsberg aus in einer Senke zu sehen ist, ist den Einsatzkräften bekannt“, teilte das Nationalparkamt mit. Es stehe unter ständiger Beobachtung und werde mehrmals täglich von der Feuerwehr sowie den Rangerinnen und Rangern des Nationalparkamtes kontrolliert. Offenkundig schwelt das Feuer unter Baumwurzeln.
Eine Brandbekämpfung vor Ort ist nicht möglich, da das Gelände munitionsbelastet ist. Nach Einschätzung der Einsatzkräfte besteht jedoch keine Gefahr, dass sich das Feuer über die Senke hinaus ausbreitet. Man hoffe auf ergiebigen Regen, damit es ausgeht.
Appell an die Bevölkerung
Das Nationalparkamt bat die Menschen, von weiteren Anrufen bei der Leitstelle zu diesem Brand abzusehen. „So bleiben die Notruf- und Einsatzkapazitäten für akute Notfälle frei.“ Zudem wies das Amt darauf hin, dass Wanderer das Waldbrandgebiet nicht betreten dürfen.
Bei dem Waldbrand im Juli waren laut Schweriner Umweltministerium rund 400 Hektar des 32.200 Hektar großen Müritz-Nationalparks in Mitleidenschaft gezogen worden. Hunderte Einsatzkräfte hatten etwa eine Woche an der Eindämmung gearbeitet.