Oldtimertreffen in Frauenmark: Hunderte Klassiker und Rekordandrang
Oldtimertreffen Frauenmark: Rekordandrang

Mehr als 250 Fahrzeuge wurden bis zum Mittag beim vierten markenoffenen Oldtimertreffen in Frauenmark präsentiert. Die Oldtimerfreunde Veelböken hatten eingeladen, und die Resonanz übertraf alle Erwartungen.

Rekordbeteiligung trotz begrenzter Kapazität

Bereits zur Mittagszeit zählten Matthias Härtling und das Organisationsteam über 250 Fahrzeuge. „Leute aus Rostock sind da, aus Lübeck – sie kommen von überall her“, berichtete Härtling. Damit dürfte der Teilnehmerrekord aus dem Vorjahr mit rund 300 gezeigten Fahrzeugen erneut übertroffen worden sein.

Beim ersten Treffen im Jahr 2023 waren es noch rund 120 Fahrzeuge. Doch eine weitere Vergrößerung ist nicht geplant: „Das reicht uns von der Größe her. Wir sind ja nur fünf, sechs Leute. Wir haben auch keine Plätze mehr, um noch größer zu werden. Und raus aus der Gemeinde wollen wir ja dann auch nicht“, erklärte Härtling. Auch seine Töchter Finja und Jasmin unterstützen das Team.

Gemeinschaft und Entschleunigung

Die Oldtimer-Community zeichnet sich durch fachlichen Austausch und Hilfsbereitschaft aus. „Hier findest du immer jemanden, der dir beim Schrauben hilft oder auch noch schnell Teile besorgt“, so Härtling. Selbst bei liegengebliebenen Fahrzeugen ist die Unterstützung groß.

Anna-Katharina Jahnecke aus Gadebusch genießt das Fahren mit ihrem Trabant Baujahr 1989: „Ich mag das Fahren, weil es so einfach ist. Keine Technik – man muss wirklich den Kopf benutzen beim Fahren.“ Sie ergänzt: „Man kann zwar 100 Kilometer pro Stunde mit ihm fahren, aber das ist schon anstrengend. Also eher 80, und man ist wirklich gezwungen, mal langsamer zu fahren und einfach ein bisschen aus dem Alltag rauszukommen und zu entschleunigen.“

Spenden für gute Zwecke

Ein Teil der Einnahmen soll in diesem Jahr gespendet werden. „Wir fangen jetzt mit dem Hospiz Schloss Bernstorf an. Es steht jedoch auch schon fest, wo sie in den nächsten Jahren hingehen: an die Jugendfeuerwehren“, kündigte Matthias Härtling an.