Gleisbau am Rostocker Werftdreieck dauert bis 12. September
Werftdreieck-Sperrung bis 12. September verlängert

Die Sperrung des Rostocker Werftdreiecks wird länger dauern als ursprünglich geplant. Statt bis zum Ende der Sommerferien am 21. August bleibt der wichtige Verkehrsknotenpunkt voraussichtlich bis einschließlich 12. September gesperrt. Das kündigte eine Sprecherin der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) an.

Grundwasser erschwert die Bauarbeiten

Bei einer Pressekonferenz erläuterte Jan Bleis, technischer Vorstand Markt und Technik bei der RSAG, die Gründe für die Verzögerung: Das Grundwasser liege deutlich höher als angenommen. „Das Wasser trat heraus wie bei einem Wasserhahn oder einem Feuerwehrschlauch“, sagte er. Es musste abgepumpt werden. Auch die Koordination der verschiedenen Gewerke auf der Baustelle sei sehr komplex und aufwendig.

Auswirkungen auf den Nahverkehr

Das Straßenbahnnetz in Rostock bleibt damit vorerst geteilt. Weiterhin fahren Ersatzbusse, deren Taktung zum Schulstart erhöht wird. Nach Angaben der RSAG nehmen die Fahrgäste den Schienenersatzverkehr sehr gut an. Autofahrern wird empfohlen, den Bereich zwischen Holbeinplatz und Doberaner Straße zu umfahren.

Erneuerung der 40 Jahre alten Gleise

Am Werftdreieck werden neue Gleise verlegt, eine neue Haltestelle gebaut und drei wichtige Straßenquerungen saniert. Laut RSAG ist die Gleisstrecke bereits 40 Jahre alt. Die ersten beiden Abschnitte waren pünktlich fertig geworden, darunter die Erneuerung der Gleisüberfahrt Lübecker Straße. Von Donnerstag an wird mit der Nobelstraße eine weitere wichtige Straße in Rostock vollgesperrt. Die Fahrbahndecke zwischen Südring und Tychsenstraße soll saniert werden; die Vorbereitungen dafür laufen.