Rostocker Seebäder behalten offiziellen Prädikat als Seebad
Rostocker Seebäder behalten Prädikat

Die Rostocker Seebäder Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide dürfen sich auch künftig „Staatlich anerkanntes Seebad“ nennen. Bei einer feierlichen Veranstaltung in Warnemünde hat das Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV die Urkunde zur erfolgreichen Reprädikatisierung an die Hansestadt übergeben. Damit ist bestätigt, dass die vier Ostseebäder auch nach 30 Jahren sämtliche Anforderungen des Kurortgesetzes MV erfüllen.

Qualitätssiegel für den Tourismus

„Mit der erneuten Anerkennung würdigen wir nicht nur die hervorragende Entwicklung der Rostocker Seebäder, sondern setzen zugleich ein starkes Zeichen für Qualität im Tourismus. Die erfolgreiche Reprädikatisierung zeigt deutlich, dass sich Warnemünde, Diedrichshagen, Hohe Düne und Markgrafenheide kontinuierlich weiterentwickeln“, betont Jochen Schulte (SPD), Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV.

Die staatliche Anerkennung als Seebad erhielten die vier Rostocker Ortsteile erstmals am 15. Februar 1996. Seitdem hat sich in den Seebädern viel verändert: Die touristische Infrastruktur wurde kontinuierlich modernisiert und erweitert. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der Beherbergungskapazitäten, die Entwicklung der Yachthafenresidenz Hohe Düne, die Neugestaltung der Promenade sowie barrierearme Strandzugänge. Auch Rad- und Wanderwege wurden verbessert, Thalasso-Kurwege geschaffen und zahlreiche Maßnahmen im Umwelt- und Küstenschutz umgesetzt.

Einzigartige Struktur der Seebäder

Neue Gesundheits- und Wellnessangebote, familienfreundliche Freizeitangebote sowie Veranstaltungen über das gesamte Jahr kommen hinzu. „Die erneute staatliche Anerkennung ist eine Auszeichnung, auf die wir gemeinsam stolz sein können. Sie bestätigt den erfolgreichen Weg, den unsere Seebäder in den vergangenen drei Jahrzehnten gegangen sind“, sagt Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger (Linke).

Außergewöhnlich ist die Struktur der Rostocker Seebäder: Warnemünde bildet das lebendige touristische Zentrum mit maritimem Flair, während Hohe Düne, Diedrichshagen und Markgrafenheide jeweils eigene Schwerpunkte und Charakteristika einbringen – vom Yachthafen über naturnahe und waldreiche Küstenlandschaften bis hin zu ruhigen Erholungsräumen. Gemeinsam verbinden sie Stadt, Strand und Wald zu einem einzigartigen Gesamterlebnis.